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Referenzen

Prinzipiell gibt es nur zwei Reaktionen auf meine Ki-do Seminare: Man ist begeistert - das sind über 90 Prozent - , oder man lehnt sie ab - das ist der Rest. Dazwischen ist praktisch nichts.

Ablehnung entsteht gelegentlich bei Personen, die nur einen kurzen Einblick in eine Übung hatten, deren Auflösung, Sinn und Ergebnis bei den Kindern sie nicht mehr verfolgt haben.

 

In der Regel aber entsteht Ablehnung bei denen, die tatsächlich nie ein Ki-do Seminar besucht sondern nur davon gehört haben. Über Hören/Sagen entsteht dann schnell ein bequemes Vor-Urteil (für ein fundiertes Urteil muß man sich bekanntlich Zeit nehmen!), mit dem man „arbeiten" kann. (Leider nicht zum Schutz des Kindes!)


Und wenn man hört, dass es in meinen Gewaltpräventions-Seminaren Übungen gibt, die Ähnlichkeit mit Gewalt haben, dann ist das für einige Menschen einfach zu viel. Denn vor Gewalt wollen sie die Kinder ja schützen.
Sie sehen nicht, dass ich nicht der Täter sondern der Trainer bin, der sie vorbereitet und wenn man so will, auch ein wenig abhärtet für echte Gewalt-Situationen.


Ein Arzt, der die Haut eines kleinen Kindes aufsticht und übelste Krankheitserreger in den Körper des Kindes spritzt, ist doch auch kein Gewalttäter. Er impft das Kind, es wird tatsächlich ein wenig krank (Fieber, etc.), entwickelt aber Abwehrkräfte für den Fall, dass nicht abgeschwächte sondern lebensbedrohliche Krankheitserreger auf das Kind treffen.
Das ist die klassische Konfrontations-Methode.

 

Aber es geht ja im Ki-do um viel mehr als nur um das Meistern von Angriffen: um darüber zu sprechen, braucht man schon ein wenig mehr Worte als „Hast Du gehört? Der hat Kinder in seinem Kurs geschubst! Das macht man nicht!"

Um z.B. über die Stärkung der kindlichen Persönlichkeit und die Entwicklung des Sozialverhaltens in der Klasse zu sprechen, braucht man nicht nur deutlich mehr Worte; vor allem muß man dafür ein ganzes Seminar und die Entwicklung bei den Kindern über die Tage verfolgt haben.


Die Eltern und Pädagogen, die ein Ki-do Seminar von Anfang bis Ende begleitet haben, sind - ohne Ausnahme! - begeistert.

Diese Personen kommen im Folgenden zu Wort.

Ki-do schafft nicht nur eine wunderbare Entwicklung bei den Kindern. Deshalb möchte ich zuvor kurz beispielhaft von der Entwicklung einer Pädagogin berichten, die ihre Tochter zu meinem Seminar geschickt hatte, das über 3 Freitage ging. (Fabi Norderstedt)


Am Ende des ersten Tages kam sie mit düsterem Blick auf mich zu und meinte sehr kritisch: „So gehe ich mit meinen Schülern nicht um. Was Sie da machen, ist deutlich anders, und ich lehne es heftig ab!" - Sie brach aber nicht ab, sondern kam mit ihrer Tochter wieder.


Am Ende des zweiten Tages war ihr Blick heller: „Ich bin immer noch kritisch! Was Sie da machen, ist immer noch anders, als was wir in der Grundschule machen - aber es scheint zu wirken."


Am Ende des dritten Tages kam sie begeistert auf mich zu: „Wie ich schon sagte: Es ist anders, als was wir in der Schule machen - aber es ist einfach toll! Was Sie bei den Kindern erreichen, ist bewundernswert!"

Diese Pädagogin hat ihre Augen nach dem ersten Eindruck nicht zugemacht, sie hat im besten Sinne lange und kritisch beobachtet und sich dadurch ein echtes Urteil gebildet.

 

Prinzipiell werden Ki-do Seminare bundesweit abgehalten. Aus Organisationsgründen beschränkte sich meine Tätigkeit jedoch hauptsächlich auf Norddeutschland: Schleswig-Holstein, Hamburg und Niedersachsen.


Aus diesen Bundesländern sollen beispielhaft einige Stimmen von Institutionen wieder-gegeben werden, denen nicht nur Bildung sondern auch der Schutz ihrer Kinder vor Gewalt ein echtes Anliegen ist und die meine Arbeit aufgrund jahrelanger Zusammenarbeit bestmöglich beurteilen können.

 

Schleswig-Holstein

 

Hamburg

Alexander-von-Humboldt Gymnasium, Neumünster
AWO Kindertagesstätte Wedel
Copernicus Gymnasium, Norderstedt
Erich-Kästner-Hauptschule, Quickborn
Ev. Familienbildungsstätte Norderstedt (Zusammenarbeit seit über 17 Jahren!)
Familienbildungsstätte Wedel
Gemeinschaftsschule Nortorf
Geschwister-Scholl Hauptschule, Kaltenkirchen - Teil 1
Geschwister-Scholl Hauptschule, Kaltenkirchen - Teil 2
Grundschule Bönningstedt
Grundschule Haseldorf
Grundschule Hermann-Löns, Ellerbek
Grundschule Kölln-Reisieck
Grundschule Moorrege: Bericht über einen Ki-do Vortrag
Grundschule Quickborn
Kinderheim Bad Bramstedt
Kita Neumünster
Kita Neumünster-Einfeld
Kinderpsychiatrische Praxis Dr. Barchewitz, Bad Segeberg
Reiterhof Sünje Hopp, Rendswühren
Waldorfschule Kiel
 

Brecht-Schulen, Hamburg

DRK Kita Bluma Mekler, Hamburg
Ev. Familienbildungsstätte, Niendorf
Ev. Kita Ochsenwerder
Ev. Kita St. Martin
Grundschule Trenknerweg
Gymnasium Bondenwald
Kathol. Katharina-von-Siena Schule
Kathol. Kita St. Bernard
Kathol. Montessori Kindergarten St. Annen
Kita Am Kratt
Kita Kleine Schloßgeister
Beratungsstelle Gewaltprävention, Dr. Christian Böhm

 

 

     

Niedersachsen

   

Grundschule Altenmedingen
Grundschule Ashausen
Grundschule Binnenmarsch
Grundschule Handeloh, Stimmen der 3. Klässler
Grundschule Handeloh, Empfehlung des Ki-do Konzepts durch das Kollegium
Grundschule Marschacht
Grundschule Stelle
Grundschule Tespe
Uni Lüneburg, Prof. Dr. Czwerwenka

   

 

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Schleswig-Holstein

 

AHS Gymnasium, Neumünster: Bericht der Orientierungsstufenleiterin, Feb. 2009

An der Alexander-von Humboldt-Schule in Neumünster gehören Ki-do Seminare seit mehreren Jahren zum Präventionsprogramm und sind im Schulprogramm verankert.

Ralf Ides Konzept hat nichts Kuschelig-Behütendes, dafür aber sehr viel Bezug zur Realität. Er „verschenkt“ kein falsches Selbstbewußtsein, das entsteht, wenn Kindern erlaubt wird, sich für „Super-Kids“ zu halten, die ohne Frage mit jeder Gefahr, mit jedem Erwachsenen fertig werden können – eine Einstellung, die bei unseren Zwölfjährigen recht weit verbreitet ist bzw. war.

Seine Stärke ist es, in Sprache und Handeln realitätsnah und weitgehend authentisch gefährliche Situationen zu simulieren und angemessene und erfolgreiche Reaktionen zu provozieren. Diese Möglichkeiten haben Schul-Pädagogen schon aufgrund ihres Rollenverständnisses nicht – man denke nur an Übungen zur Abwehr von Beschimpfungen.

Ides Trainingsmethoden und die Reaktionen der Kinder weichen stark von dem ab, was präventionswillige Lehrerinnen und Lehrer oft in entsprechenden Unterrichtsstunden erleben. Plötzlich gibt es kein bequem in ihren Sitzen zusammen gefaltete Kinder mehr, die am Ende der Stunde freundlich zustimmend lächeln und sagen: „Ja, klar, aber das wissen wir doch alles.“ Plötzlich kommt in jeder Beziehung Bewegung in die Klasse, manchmal wird der Trainer sehr laut, manchmal reagieren einzelne Kinder erschreckt, manchmal geht ein altersschwacher Stuhl zu Bruch.

Eben dies hat durchaus auch zu Irritationen bei Eltern geführt, denen berichtet worden war, Ralf Ide erschrecke die Kinder, schreie sie an oder schubse sie.

Durch seine sehr weit gehende Bereitschaft zu Information und Meinungsaustausch jedoch hat dieser bei den meisten Eltern unserer Schülerinnen und Schüler Verständnis und Akzeptanz für sein Konzept gewonnen.
Mit Kolleginnen und Kollegen geführte Gespräche, in denen er sich flexibel auf besondere Gegebenheiten und Bedürfnisse einer bestimmten Klasse einzustellen vermag, tun das Ihrige, so dass wir Ki-do als forderndes, aber auch wichtigen und viel versprechenden Weg der Kinder, auf dem das Motto „Köpfchen statt Faust“ gilt, kennen und schätzen gelernt haben.

Anke Fiedler
(Oberstudiendirektorin)

 

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AWO Kindertagesstätte, Wedel: Bericht der Leiterin, Oktober 2010

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Copernicus Gymnasium Norderstedt:

Brief einer Klassenlehrerin einer 6. Klasse, 31.3.2009

Hallo Herr Ide,
das Ki-do Training im Copernicus Gymnasium in Norderstedt ist nun schon eine Weile her, und die Antwortbriefe der Kinder liegen auch schon ein paar Tage auf meinem Schreibtisch; jetzt schaffe ich es endlich, Ihnen auch eine Rückmeldung zu geben und die Briefe zu schicken.

Nach dem Ki-do Tag am 2. Februar haben wir noch einige Stunden Unterricht darauf verwendet, zu besprechen, was wir erlebt haben und wie wir dies bewerten, bzw. wie wir in Zukunft damit umgehen.

Das Training war sehr wichtig. So ist z.B. Elias (der Junge, der die Übung mit dem Stuhl geschafft hat) um einiges in seinem Selbstbewußtsein gewachsen. Er war vorher immer Mitläufer und sehr still im Unterricht, wollte um keinen Preis auffallen. Jetzt arbeitet er prima mündlich mit und hat auch mal seine eigene Meinung, wenn es um Streiche oder Quatsch machen geht.

Auch Fiona hat der Tag sehr gut getan. Fiona ist das Mädchen, das mit Ihnen am heftigsten diskutiert und Sie am Ende dann auch beleidigt hat. Ihre häusliche Situation war zu dem Zeitpunkt sehr schwierig. Sie lebte abwechselnd 14 Tage je bei Mutter oder Vater, da der Vater darauf bestand. Nach dem Ki-do Training hat sie sich gegen ihren Vater gestellt und durchgesetzt, dass sie bei ihrer Mutter wohnen darf. Jetzt ist in ihrem Leben endlich Ruhe eingekehrt, sie ist viel ausgeglichener und vielleicht schafft sie es doch noch, an der Schule zu  bleiben. Ich denke, am Ki-do Tag hat sie an Ihnen ausprobiert, wie es wäre, gegen ihren Vater zu argumentieren und der Tag hat ihr Mut gemacht, selbst diese unerträgliche Lebenssituation zu ändern.

Die ganze Klasse ist weiter zusammengewachsen und der Zusammenhalt ist noch etwas besser geworden. Natürlich verhindert das nicht, dass inzwischen die Vorpubertät zuschlägt und die Jungs es toll finden, die Mädchen zu ärgern.

Mir selbst hat das Training auch gut gefallen. Gerade mit einer Klasse, die sich kennt und mit der man eine gute Nachbereitung machen kann, finde ich Ihr Konzept überzeugend.

Im neuen Schuljahr starte ich mit einer neuen fünften Klasse. Ich hoffe, ich kann die Eltern überzeugen, auch hier ein Ki-do Training durchzuführen.
mit herzlichen Grüßen
Claudia W.

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Erich-Kästner-Hauptschule Quickborn: Bericht der Schulleiterin, 14.6.04

Ki-do – Gewaltprävention für Kinder

Sehr geehrter Herr Ide,
gern gebe ich nachstehend meine Eindrücke wieder über Ihre Gewaltpräventions-Seminare an unserer Erich-Kästner-Schule.
Nicht nur Probleme und zwischenmenschliche Differenzen werden gern, oft vorzugsweise, von Schülern und Jugendlichen mit Gewalt gelöst. Oft ist es auch einfach nur ein Mittel zum Aggressionsabbau.

Der frühzeitigen Erkennung und Vermeidung von Gewaltanwendung dient Ihr Kurs. Er ist inzwischen fester Bestandteil unseres Schulprogramms für alle 5. Klassen und wird zur Auffrischung mit den älteren Jahrgängen durchgeführt.
Meisterhaft verstehen Sie es, mit „spielerischem Ernst“ die Schüler zu überzeugen und Widerspenstige auf den richtigen Weg zu bringen, mit Konsequenz und klarer Linie.
Die Wirkung läßt deshalb auch nicht lange auf sich warten.
Mit großer Genugtuung beobachte ich auch ,wie es Ihnen gelingt, uneinsichtigen Eltern Sinn, Zweck und Nutzen der Kurse zu vermitteln. Der Inhalt Ihres Programmes trifft den Kern und Ihre Methode den Nerv von Schülern und Eltern.

Mit freundlichen Grüßen  
I.Schröder

 

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Ev. Familien-Bildungsstätte Norderstedt: Bericht der Leiterin, Jan. 2010

15 Jahre Ki-do Gewaltprävention: ein lohnendes Wagnis für Kinder und Eltern

„Umdenken“ in der Institution
Bildung, Begleitung, Beratung, Begegnung. Unter diesen Leitgedanken bieten wir in der Ev. Familien-Bildungsstätte Norderstedt Kurse, Gruppen und Treffpunkte für Erwachsene und Kinder an. Überwiegend junge Familien mit Kleinkindern kommen in ein Haus mit beschützender Atmosphäre; sie haben Wünsche nach gelingendem Leben, nach Harmonie …
Eine Herausforderung also, das Thema Gewalt „herein zu lassen“.
Wir wagten es trotzdem, als wir im Herbst 1996 Herrn Ide und sein Konzept kennen lernten. Es war eine lohnende Entscheidung, an der wir, die Kinder und ihre Eltern gelernt haben.

Kinder werden gefordert und geachtet
Ralf Ide weiß zu überzeugen: Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für bedrohliche Situationen zu üben, geht nicht „auf die sanft Tour“.
Wir hören die oftmals rauen Töne inzwischen mit anderen Ohren. Aber auch die leisen Töne kommen vor, und der sensible Umgang mit den zaghaften Kindern vermittelt Vertrauen. Allein die Übung: „Wie gehe ich aufrecht, selbstbewußter?“ trägt dazu bei, dass ein Kind sich in seinem Körper wohl fühlen kann. Hier werden die individuellen Fähigkeiten und Grenzen zwar herausgefordert aber ebenso geachtet. Wichtige Selbst-Erfahrungen, die anderswo allzu oft vernachlässigt werden.
Beeindruckend ist zudem, wie es Herrn Ide gelingt, dass aus 16 Kindern zwischen 7 und 10 Jahren , die zufällig zusammen kommen, sehr schnell eine Gruppe wird.
Der Kurs „Richtig Toben“ für Eltern mit ihren 4 – 6-jährigen Kindern passt ebenso in unseren Rahmen als ergänzendes Angebot für die Jüngeren.

Eltern lernen mit
In 15 Jahren und mehr als120 Kursen erfolgreicher Zusammenarbeit hat sich ein Lernprozeß bewährt, der die Eltern wesentlich mit einbezieht. An dem vorangestellten Informationsabend lernen die Eltern Herrn Ide und seine Vorgehensweise kennen, können Fragen stellen. Missverständnissen wird so vorgebeugt. Konkrete Einblicke in die Kursnachmittage verhelfen den Eltern dazu, dass sie die Übungen verstehen und ihre Kinder über den Kurs hinaus effektiv unterstützen können. Der abschließende Gesprächsabend faßt alle neuen Erfahrungen zusammen.
Wenn die Eltern hinter dem Konzept stehen, mit ihren Kindern gemeinsam lernen, können Familien an dem schwierigen Thema Gewalt wachsen.

F. Hennings

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Familienbildungsstätte Wedel: Bericht der Leiterin, März 2011

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Gemeinschaftsschule Nortorf: Bericht der Orientierungsstufe, März 2012

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Geschwister-Scholl-Hauptschule, Kaltenkirchen, Teil 1:

Brief der Sozialpädagogin, 12.7.2007

Lieber Ralf,

heute will ich Dir danken, dass Du durch Deine Arbeit mit Ki-do so viel bewegt hast. Du hast bei meinem Kind mit dazu beigetragen, dass aus einem verunsicherten, gehänselten „Angsthasen“ ein selbstbewusster junger Mann werden konnte.
Du hast den vielen Schülern der Grundschule Bekassinenau in Oldenfelde, die mein Mann lange leitete, den Weg zu starken Kindern geöffnet.

Seit einigen Jahren nun begleitest Du die SchülerInnen der Geschwister-Scholl-Schule Hauptschule in Kaltenkirchen und damit auch mich und meine sozialpädagogische Arbeit. Nicht alles hat immer so funktioniert, wie Du oder ich es uns vorgestellt hatten. Vorurteile müssen auch heute immer noch ausgeräumt werden.
Eltern und Lehrkräfte müssen überzeugt werden, dass die Art des Ki-do – das „Learning by doing“, das Du praktizierst, nicht mit „Samthandschuhen“ funktioniert.
Du hast aber fast immer das richtige Feeling, um die Kinder zu aktivieren, sie in ihre Selbstständigkeit und Selbstsicherheit zu bringen.
Schön ist es für mich persönlich, dass ich die Möglichkeit habe, Deine Kurse zu begleiten. Vieles des Ki-do ist auch in meine alltägliche Arbeit als Schulsozialpädagogin eingeflossen.
Durch die finanzielle Unterstützung des Lion-Clubs ist es auch in diesem Jahr wieder möglich, dem 7. Jahrgang Ki-do zukommen zu lassen.

Wir werden es sicher nicht erreichen, eine absolut gewaltfreie Schule zu schaffen, aber durch das Stärken unserer Schüler werden Möglichkeiten für einen erheblich anderen Umgang miteinander aufgebaut. Ich freue mich schon auf den nächsten „Durchlauf“.
Liebe Grüße
Sigrid

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Geschwister-Scholl-Hauptschule, Kaltenkirchen, Teil 2:

Bericht der Sozialpädagogin, 12.1.2008

Ki-do – gewaltlose Wunderaffe

Als Ralf Ide mich vor einiger Zeit bat, auch etwas zu seiner Internetseite beizutragen, hielt ich das für eine gute Idee und eine leichte Arbeit.
Nun stellt sich aber heraus, dass es keineswegs einfach ist, gerade die wichtigen und bemerkenswerten Seiten des Ki-do in wenige Worte zu fassen.

Ich kenne Ralf seit vielen Jahren. Die ersten Kontakte entstanden, als meine inzwischen erwachsenen Kinder durch die Schule (Gymnasium Henstedt-Ulzburg) die Möglichkeit erhielten, am Ki-do teilzunehmen. Zu der Zeit war gerade meinem Sohn durch fremde Jugendliche Gewalt zugefügt worden. Er konnte weder der Situation ausweichen, noch sich wehren. Also kam uns Ki-do gerade recht.
Zu erfahren, wie unter den Kursen ein zurückweichendes, zartes, verängstigtes Kind sich in einen aufrechten, aufmerksamen und sicheren Jugendlichen verwandelt, war für uns Eltern  Grund genug, großes Vertrauen in Ralf Ide zu entwickeln.
Mein Mann, der zu der Zeit Schulleiter in Oldenfelde (Hamburg) war, holte ihn an seine Grundschule, damit möglichst alle seine Schüler in den Genuss des Ki-do kamen.
Als ich 1999 eine Stelle als Sozialpädagogin an der Geschwister-Scholl-Schule in Kaltenkirchen antrat, stand für mich fest, dass Ki-do auch an meiner Schule angeboten werden sollte.
Es war ein schwieriger Weg dorthin, weil viel Überzeugungsarbeit geleistet werden mußte. Immer noch gibt es Eltern und Kollegen, die Angst davor haben, dass ihre „Kinder“ zu grob angefasst werden. Sie haben nicht verstanden, dass der Trainer nicht der Täter ist, dass eine Gewalt-Simulation keine Gewalt-Situation darstellt und dass wahre Täter keine Rücksicht nehmen (auf individuelle Leistungsfähigkeit).

Ralf Ides Arbeit und Vorgehensweise ist so oft beschrieben worden, dass ich mir diese Mühe spare. Nicht schweigen, darf man über die Auswirkungen. Wir sind und waren im letzten und diesem Jahr in der Lage, den Lions-Club als Sponsor für Ki-do zu gewinnen, so dass wir für die kompletten 6. und 7. Jahrgänge Ki-do veranstalten konnten. Davor bekamen wir leider nur vereinzelt gemischte Kurse zustande.
Wenn heute Schüler der 9. Klasse beim Auftreten eines Konfliktes selbst auf die Idee kommen, dass man diesen mit Hilfe von KI-do lösen kann, dann muß wohl (nach immerhin zwei Jahren) irgendetwas hängen geblieben sein, besonders wenn ein Schüler den Vorschlag macht, der im Schulalltag durch Gewaltausbrüche und auch im Ki-do Kurs zunächst sehr negativ auffiel.
Das ist eben das Besondere an Ki-do – nicht nur Opfercharaktere lernen hier ihre Verhaltensweise zu ändern, werden gestärkt, sondern auch „Täter“  lernen neue Wege kennen, ihre Stärke sinnvoll einzusetzen.
Viele Kollegen haben inzwischen den Kursen beigewohnt und sind von der Arbeit, die Ralf Ide leistet, begeistert.

Mein Bestreben geht dahin, Ki-do zu einer festen Einrichtung unserer Schule, für alle 7. Klassen zu machen. Letztlich sind wir doch alle nur daran interessiert, unsere Kinder zu schützen. Und was schützt Kinder besser als Selbststärkung und erhöhte Wachsamkeit?

Sigrid Schulz

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Grundschule Bönningstedt: Erfahrungsbericht der Schulleiterin, 10.5.2006

Lieber Herr Ide,
anbei endlich auch von uns unsere Eindrücke zu Ihrem Projekt zum Thema Gewaltprävention mit Grundschülern.
Seit ca. 10 Jahren kommen Sie nun schon zu uns, um unsere Schülerinnen und Schüler der Klassen 2 – 4 zu „trainieren“, manche Klasse nehmen nur an einem Grundkurs teil, andere wiederum übten mit Ihnen bis zum Ende ihrer Grundschulzeit in mehr oder minder regelmäßigen Abständen.

Was lernen die Kinder?
Immer wieder schaffen Sie es, die Kinder über drei Stunden hinweg in Ihren Bann zu ziehen, Ihre Sprache ist die Sprache der Kinder – auch wenn viele Eltern dies nicht wahr haben wollen – die sie untereinander nutzen. Aber Ihr rauer und auch vielfach lauter Ton verletzt nicht, denn im Unterton schwingt stets die Akzeptanz für das einzelne Kind mit.

Sie halten ihnen rau aber herzlich den Spiegel vor, wie der Einzelne mit dem Anderen umgeht oder auf ihn wirkt. Vor allem müssen die Kinder lernen, dass es nicht um Körperkraft geht, sondern dass der Kopf/Verstand eingesetzt werden muss. Denn „Kommt eine Gefahr, bin ich nicht mehr da!“

Sie haben sich bei uns Lehrkräften auch erkundigt, ob es aktuelle Schwierigkeiten gibt, die Sie dann automatisch mit in Ihr Trainingsprogramm aufgenommen haben. Sie tragen viel zur Stärkung der Klassengemeinschaft bei, denn geduldig aber konsequent wird jedes Kind von Ihnen so lange erfordert, bis auch die/die letzte die Übung erfolgreich in der „Tasche“ hat.
War das Anfeuern am Anfang eines 3-tägigen Kurses noch schwach, war es am Ende laut und beinahe frenetisch.

Fazit
Es sind alle Kinder sehr begeistert, auch diejenigen, die nachmittags oder abends noch an Ihren Stunden “geknabbert“ oder vielleicht auch sogar geweint haben. Einhellige Meinung unserer Schülerinnen und Schüler: Bitte noch einmal!!

Der Elternschaft gaben Sie viel viel Möglichkeit, sich selbst ein Bild von Ihren Trainings-kursen zu machen. Bis auf einige Ausnahmen standen dann auch die Eltern Ihrem Projekt positiv gegenüber. Es zeigte sich immer wieder in den anschließenden Gesprächen, die Eltern hatten viel größere Schwierigkeiten mit den benutzten Ausdrücken, die nun mal bei den Kindern gang und gäbe sind.

Wir Lehrer/innen als stille Beobachter/innen hatten an diesen drei Tagen währenden Kursen viel Gelegenheit unsere Klassen neu kennen zu lernen und fetszustellen, der oder die kann auch ganz anders!!

Herzlichen Dank – auch im Namen meines Kollegiums – Ihre
Angelika Klute

 

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Grundschule Haseldorf: Bericht der Elternvertreterin, 20.2.2012

Kennengelernt haben wir Eltern Ralf Ide auf einem Informationsabvend über sein Projekt Ki-do. Er hat es verstanden, die Vorstellung des Projekts so lebhaft zu gestalten, dass alle das Gefühl hatten, die Zeit wäre im Nu verlogen und man hätte noch stundenlang zuhören, zuschauen und mitmachen können!

 

Ich habe dann über einige Jahre die KI-do Seminare der Kinder als Elternvertreterin organisiert und begleitet. Meistens waren es Seminare übers Wochenende, oder aber auch das "Anti-Mitschnacker-Seminar.

 

Jetzt auf alles einzugehen, würde zu lange dauern. Aber zu sehen, wie die Kinder an Selbstbewußtsein, Selbstwertgefühl und Größe über sich hinaus wuchsen, war das Tollste.

Der Zusammenhalt der Kinder in der Gruppe wuchs stetig. Die Kinder haben sich gemeinsam über errecihte Ziele gefreut, aber haben auch versucht, sich gegenseitig zu motivieren, bis auch das letzte Kind den Mut gefunden hatte, eine Aufgabe zu bewältigen.

Für manche Eltern, die auch immer am Ende des Kurstages dazu gekommen sind und die Lernprozesse vorher nicht miterleben konnten, war es oft nicht so leicht auszuhalten.

Für mich war es auch interessant zu sehen, wie manche KInder sich schlagartig veränderten, sobald ihre Eltern mit im Raum waren.  

 

Toll sind auch die einprägsamen Ki-do Sprüche wie z.B. "Kommt eine Gefahr, bin ich nicht mehr da!"

So etwas merken sich die KInder und vergessen es auch nicht so schnell wieder.

Die Kinder gehen gestärkt aus diesen Kursen hervor, und ich bin sehr dankbar, dass meine Kinder diese Erfahrungen machen konnten.

 

Babette Scherrer

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Grundschule Hermann Löns: Bericht der Sozialpädagogin, 19.2.2006

Im Jahre 1999 wurde ich durch einen Fernsehbericht auf das Projekt Ki-do und damit auch auf Herrn Ralf Ide aufmerksam. Ich lud ihn zu einem Informationsabend ein. Danach nahmen Eltern und ich an einem Seminar bei Herrn Ide teil. Wir wollten wissen, was wir unseren Kindern „zumuten“.
Ein Schwerpunkt in den Ki-do Seminaren ist es, mit den Kindern nicht theoretisch über Gewalt und Bedrohung zu sprechen, sondern sie Angst und ihre Grenzen spüren zu lassen und sie die Erfahrung machen zu lassen, dass man trotzdem handlungsfähig bleiben kann.
Diese Erfahrung haben auch wir in unserem Seminar gemacht. Wir sind gestärkt daraus her-vor gegangen und waren daher sicher, dass das auch der richtige Weg für unsere Kinder ist.
Ich begleite alle Ki-do Seminar der Kinder und beobachte immer wieder, wie sie sich verändern und ihre Selbstsicherheit wächst, aber auch wie Kinder, die eher an Selbstüberschätzung leiden, nachdenklicher werden und die Erfahrung machen, dass es hilfreich sein kann, sich zurück zu nehmen.
Ich möchte an dieser Stelle Eltern ermuntern, ihren Kindern diese Erfahrung zu ermöglichen und nicht vor den vermeintlich zu harten Methoden von Herrn Ide zurückzuschrecken. Die Kinder erleben das Alles in einem geschützten Rahmen – die Realität ist viel härter und vor der können wir die Kinder nicht schützen. Wir können sie nur stärken, damit sie sich selbst schützen können.
In den Seminaren herrscht eine Balance aus Anspannung und Entspannung. Viele Übungen sind in spannende Geschichten eingebettet und Herrn Ide gelingt es immer, die Kinder schnell zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen wachsen zu lassen, da alle Prüfungen nur von der gesamten Gruppe bestanden werden können.
So bleibt nie eine Kind zurück und jeder kann Erfolgserlebnisse verzeichnen, wobei Herr Ide den Kindern echte Leistung abverlangt.
Im Alltag nehmen wir sehr häufig auf die vermeintlichen Grenzen der Kinder Rücksicht und loben schnell auch nur lückenhafte Leistungen.
Ich halte es daher für ausgesprochen wichtig, dass wir, die täglich mit den Kindern arbeiten, Menschen wie Herrn Ide um Unterstützung bitten. Denn wir können den Kinder z.B. bei dem Thema Selbstverteidigung keine guten Lehrer sein, weil wir in unserer Position bei Ihnen diese Gefühle nicht erzeugen könnten, schon weil es nicht hilfreich für uns ist, Kraftausdrücke zu benutzen, wie es Herr Ide tut, wenn er den „Bösen“ spielt. Trotzdem gelingt es ihm als Lehrmeister, von den Kindern akzeptiert zu werden und ein vertrauensvolles Verhältnis aufzubauen.
Ich danke Herrn Ide, dass er durch seine Seminare an unserer Schule einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention leistet und unsere Kinder stärkt sich selbst zu verteidigen, denn die Eltern und wir können das nur bedingt.

Beate Reese

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Grundschule Kölln-Reisieck: Brief der Elternvertreterin, 7.5.2004

Hallo Ralf,
noch ein Nachtrag zum Ki-do Kurs in Kölln-Reisieck.
Gestern abend und auch heute morgen gab es bei uns noch dicke Tränen. Janne ist ganz traurig, dass Ki-do zu Ende ist. Dass sie ein halbes Jahr warten muß bis zum nächsten Kurs, ist ihr viel zu lange. Und Ralf war doch so nett!

In diesem Sinne.
Wegen des Fortgeschrittenen-Kurses melde ich mich im Laufe des Monats wegen eines Termins Ende November. Viele Grüße

Dorit

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Grundschule Moorrege: Bericht des Elternvertreters über einen Ki-do Vortrag für Eltern, September 2005

Ki-do: Der den Wind aus den Segeln nimmt

Wenn Ralf Ide zu seinem Zuhörer sagt „Los, sag Arschloch! zu mir!“, handelt es sich ganz offensichtlich nicht um einen Elternabend mit der üblichen Tagesordnung. Eindrucksvoll gab der Studienrat und vierfache Vater am 16.9. vor Eltern der Grundschule Moorrege Einblicke in die Art seiner Arbeit mit Kindern. Nicht mit theoretischen Erklärungen, sondern mit praktischen Beispielen brachte der Initiator des Kindersicherheitstrainings unangenehme Alltagssituationen auf den Punkt. Ein stärkeres Selbstbewußtsein im täglichen Leben und in der Schule sowie ein fairer Umgang der Schüler miteinander sind ebenso Ziele des Trainings wie die Begegnung von psychischer und körperlicher Gewalt und Verhalten bei sexuellen Übergriffen. Dennoch beherrscht der Pädagoge die Kunst, das bittere Thema „Gewalt gegen Kinder“ auf entwaffnend lockere, faszinierende und witzige Art anzugehen.

Was Ralf  Ide darstellt, glaubt man ihm. Er ist ein präziser Beobachter menschlichen und kindlichen Verhaltens und stellt in seinen Beispielen und Rollenspielen dar, was Eltern und Kinder wiedererkennen. Kein Schimpfwort ist ihm fremd und keine Gemeinheit wird peinlich umgangen. Dabei geht es nicht um körperliche Verteidigungstechniken, denn Kinder haben gegen einen stärkeren Erwachsenen niemals eine Chance. Auch sieht Ide die Grenzen ganz realistisch: „Reagiert ein Kind auf Provokationen, wie es der Störer erwartet, hat es schon verloren. Eine unerwartete Reaktion nimmt dem Angriff die Spitze und verunsichert den Provokateur. Aber eine Garantie, dass es immer klappt, gibt es nicht.“
Dennoch verspricht er „Wenn die Eltern mitziehen, geht jedes Kind gestärkt aus dem Training hervor.“

Stefan Preck

 

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Grundschule Quickborn: E-Mail einer Elternvertreterin, 1.12. 2009

Hallo Herr Ide,
heute wende ich mich an Sie, um Ihnen einmal mitzuteilen, welch großen Einfluß Ihre Ki-do Kurse auf meine Kinder gemacht haben, Es ist schon Jahre her, dass meine Kinder – inzwischen 11 und 13 Jahre alt – zwei Kurse bei Ihnen absolviert haben. Diese waren derart nachhaltig, dass Ihr Name bei uns noch immer ein Begriff ist.
Treten bei den Kindern zunächst „unlösbare“ Schwierigkeiten auf, dauert es nicht lange, bis Ihr Name fällt. Kaum ist das geschehen, liegt eine Lösung ohne unser Zutun auf der Hand.

Als aktuelles Beispiel möchte ich Ihnen folgendes schildern: Unser 11-jährige Sohn, eher der ruhige Typ, wurde immer extremer von seinem temperamentvollen Mitschüler auf dem Schulweg geärgert. Er wurde täglich massiv beschimpft bis hin zu tätlichen Angriffen wie ins Fahrrad reinfahren und Ähnliches. Als die Verzweiflung seinen Höhepunkt erreichte und wir davon erfuhren, war es an der Zeit, eine Lösung zu suchen. Ein Gespräch mit den Eltern des Jungen wurde von unserem Sohn als „bringt nichts!“ verworfen. Plötzlich hellte sich sein Gesicht auf, und er sagte “Ich frage mich, was Ralf Ide dazu gesagt hätte.“ Und schon war die Lösung gefunden. Ab sofort ärgerte er sich über kein Schimpfwort mehr. „Ein Feigling? Wollte ich immer schon mal sein.“ Der Erfolg war so durchschlagend, dass sich das Blatt plötzlich wendete. Ab sofort war unser Sohn wieder guter Dinge, der Mitschüler jedoch nahm seine Wut mit nach Hause und klagte unseren Sohn nach einiger Zeit wahrscheinlich aus Verzweiflung des Mobbings an. Dieser war aber nicht plötzlich vom Opfer zum Täter geworden, sondern stand lediglich nicht mehr als Ventil für die Aggressionen des anderen zur Verfügung. Unser Sohn ist aus dieser Geschichte gestärkt und selbstbewußt herausgegangen, hat dabei eine Menge fürs Leben und über die Menschen gelernt, was ich nur als absoluten Gewinn verbuchen kann.
Ich bin Ihnen zutiefst dankbar für die gute „Anleitung“, auf die unsere Kinder stets mit Erfolg zurückgreifen und möchte Ihnen das an dieser Stelle einmal mitteilen. Für Sie, Ihre Familie und Ihre Arbeit wünsche ich Ihnen weiterhin alles Gute und hoffe, dass Sie noch viele Menschen auf den richtigen Weg bringen.
Viele Grüße Evelyn K.

 

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Kinderheim Bad Bramstedt: Bericht des Leiters, 13.6.2008

Fortbildung für Pädagogen und Seminar für Kinder

Was hat das Seminar mit Ralf Ide in Bad Bramstedt gebracht?
Herr Ide gab als Außenstehender eine Rückmeldung, die die pädagogische Arbeit der Mitarbeiter würdigte und anerkannte, dabei die Mitarbeiter aber auch anregte, ihre pädagogischen Maßnahmen immer wieder selbst kritisch zu hinterfragen.
Es wurde deutlich, wie schwer es sein kann, sich auf Neues einzulassen. Der Seminarleiter mußte häufig mit Widerständen bei den Mitarbeitern arbeiten. Sehr hilfreich war hier ein im Vordergrund stehendes „selber tun und vor anderen machen“. Einigen Pädagogen wurde wieder deutlich, was sie von den Kindern wie selbstverständlich verlangen und wie sich das bei einem selber psycho- und gruppendynamisch anfühlt und welche Hürden zu überwinden sind. Gleichzeitig versuchte Herr Ide im Seminar auch die Potenziale und Möglichkeiten der einzelnen Mitarbeiter aufzuzeigen und skizzierte Wege, diese auszubauen.
Die Veranstaltung war durch seine Thematik darauf ausgelegt, den Körper deutlich mit einzubeziehen, teilweise auch in den Vordergrund zu stellen. Manche Mitarbeiter kannten Gewaltpräventionsseminare, in denen „Griffe und Tricks“ zur Selbstverteidigung gezeigt werden. Das Seminar von Herrn Ide ist eher auf eine „Ganzheitlichkeit“ ausgelegt, auf eine, die sich an der asiatischen Philosophie orientiert. Diese war vielen Mitarbeitern doch eher fremd (Schüler-Meister-Verhältnis, Vermittlung von Wissen, Erlangen von Erkenntnis usw.). Pädagogische Interventionen, die durch ZEN und Budo geprägt waren, veranlasste viel Mitarbeiter dazu, sich auch wieder an eigene elementare gute pädagogische Maßnahmen zu erinnern.
Beeindruckend war für die Mitarbeiter, wie grundlegend doch der „Überraschungseffekt“ in der Pädagogik ist. Wenn der Erwachsenen auf eine Handlung des Kindes so reagiert, wie es das Kind nicht erwartet, ist das Kind viel leichter wieder in die „Spur“ zu bekommen.
Der Seminarleiter hat immer wieder auf die Einheit von Körper-Geist-Seele hingewiesen und wie wichtig ein Gleichgewicht dessen für die pädagogische Arbeit ist. Herr Ide hat Möglichkeiten aufgezeigt, wie dieses „Akku“ wieder aufgeladen werden kann. Die Persönlichkeit des Erziehers ist ausschlaggebend für den Erfolg pädagogischen Handelns, dieses wurde häufig erwähnt.
Im Seminar wurde immer wieder versucht, aus alten Denk- und Verhaltensgewohnheiten herauszutreten und einen anderen Weg zu beschreiten. Die Fortbildung war sehr darauf ausgelegt, dieses auch zu erleben und zu erfahren, –  insgesamt die Mitarbeiter physisch und psychisch zu stärken – , damit sie Gewalt von Kindern und Jugendlichen nicht mit Ohnmacht begegnen müssen.

In der Arbeit mit den Kindern zeigte Herr Ide ein gutes Gespür für körperliche Interventionen.
Seine Pädagogik war sehr elementar und an Grundordnung orientiert. Sein „Meister-Schüler-Verhältnis“ konnte bei den meisten Kindern wirken und schaffte Anerkennung. Die Kinder hatten ständig Selbstkontrolle zu lernen, und die Kinder haben nach ihren Möglichkeiten versucht, dieses umzusetzen. Herr Ide arbeitete mit vielen gruppendynamischen Prozessen zur Stärkung eines Wir-Gefühls. Der „Meister“ vermittelte ein gutes Gefühl für die Balance zwischen Unterordnung und Anerkennung der kindlichen Bedürfnisse.

Die Mitarbeiter konnten „ihre“ Kinder in anderen pädagogischen Zusammenhängen mit Herrn Ide beobachten und so die Kinder anders wahrnehmen.

Das Seminar hat insgesamt einen Anstoß gegeben, individuell den pädagogischen Auftrag gelassener, besser und mit mehreren Möglichkeiten zu erfüllen.
Da das gesamte Haus an der Fortbildung mit einbezogen war, konnten die Mitarbeiter sich auch untereinander mal anders sehen und andere Prozesse erleben.

Holger Glas

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Kindergarten Neumünster: Bericht der Elternvertreterin, Nov. 2007

Ki-do –Bericht einer begeisterten Mutter
Meine Tochter hat in diesem Jahr erstmalig am Projekt Ki-do teilgenommen. Zu dem Zeitpunkt hatte sie bereits ¼ Jahr einen Reizhusten, am ehesten als dauerhaftes, lautes Räuspern zu beschreiben. Dieses Räuspern trat ungefähr 4-mal in der Minute auf, war unheimlich nervend und keiner wußte, was es war. Der Kinderarzt wußte sich keinen Rat, und ich hatte auf Drängen meiner Schwiegereltern bereits einen Termin beim Lungenarzt vereinbart, der in der Woche nach dem Ki-do Projekt vorgesehen war.

Dann fing Ki-do an und innerhalb weniger Minuten fiel Ralf Ide das Räuspern auf. Als ich in der Elternstunde, als wir Eltern also die Erfolge unserer Kinder sehen konnten, eintraf, trank meine Tochter minütlich einen Schluck Wasser, aber in der ganzen Stunde war kein Räuspern mehr zu hören. Meine Tochter erklärte später, Ralf  hätte ihr das Trinken empfohlen, immer wenn sie meinte, ihr Hals würde zu trocken und müßte „geölt“ werden.
Am Abend war das Räuspern schon deutlich weniger geworden.
Am Ende des nächsten Tages war das Räuspern total verschwunden, meine Tochter mußte auch nicht mehr ständig trinken.

2 Monate später begann das Räuspern von neuem, doch nach einer kurzen Erinnerung an Ki-do und Ralf Ide war es sofort wieder verschwunden.

Meine gesamte Familie ist nachhaltig beeindruckt und begeistert von dem sofort sichtbaren Erfolg.

Doch auch auf lange Sicht lohnt sich Ki-do wirklich. Bei uns fand das Projekt im Kindergarten statt, im letzten Jahr vor der Schule. Die Kinder gingen gestärkt aus diesem Projekt hervor, sie wußten jetzt, dass es sehr wohl böse Menschen gibt, aber eben auch, wie man sich davor schützen kann. Es wurde dann auch der Schulbeginn besprochen und man konnte unmittelbar am Einschulungstag sehen, dass die Ki-do Kinder im Gegensatz zu einigen anderen Kindern mit der Situation am Einschulungstag wunderbar zurecht kamen. („Ki-do Kinder heulen nicht, denn sie wissen, dass die Eltern auf dem Schulhof warten!“

Neulich wurden meine Tochter und ihre Freundin, die auch Ki-do gemacht hat, auf dem Schulhof von Zweitklässlern geärgert. Hinterher konnten wir die Situation besprechen, an Ralf Ide erinnern: „Was macht die Maus, wenn die Gefahr/Katze kommt? Sie bleibt nicht stehen und läßt sich fressen, sondern läuft weg!“ Unsere Kinder können sich jetzt selbst helfen und sich am nächsten Tag entspannt zur Schule gegangen.

Mit Sicherheit werden wir weiterhin am Ki-do Projekt teilnehmen. Auf Ki-do angesprochen reagieren unsere Kinder total begeistert, obwohl jetzt mittlerweile fast ein Jahr vergangen ist.
Und auch ich als begeisterte Mutter kann jedem Ki-do nur wärmstens empfehlen.


M. Schmidt

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Kindergarten Neumünster-Einfeld: E-Mail der Elternvertreterin, 1.7.2008

Hallo Ralf,
ich wollte eigentlich schon längst eine kurze Rückmeldung geben, wie die Reaktionen der Eltern und Kinder nach dem Ki-do Seminar waren.
Zum einen waren alle Eltern total begeistert. Alle konnten bei ihren Kindern Unterschiede zu dem Verhalten der Kinder vor dem Seminar feststellen, jeder berichtete, dass sein Kind etwas aus dem Kurs mitgenommen hat.
Die Kinder waren auch begeistert, viele sprechen mich immer noch mal wieder an, wann denn wieder Ki-do ist.
Viele Eltern meinten jedoch auch, dass die Kinder hinterher „anstrengender“ sind; es gibt mehr Kämpfe, die Kinder testen neue Grenzen aus. Das wird natürlich vom Resultat her als positiv gesehen, aber nun ja, es ist halt für uns Eltern anstrengend. Ich habe es bei meiner Tochter auch verstärkt bemerkt und muß innerlich immer lachen. Aber es ist auf jeden Fall ein weiterer Grund, ein weiteres Seminar in Angriff zu nehmen.

Meine 5-jährige Tochter haßt Telefonate. Sie spricht im Höchstfall mit ihrer geliebten Oma, dann hält sie aber den Telefonhörer nicht fest und sagt nur „ja/nein“. Nach Deinem Kurs hat sie bei ihrer Freundin angerufen und einen Spieltermin abgemacht.
Mittlerweile hält sie den Hörer fest und antwortet auch mal. Das ist in den Augen von Außenstehenden vielleicht „Peanuts“, aber ich empfinde dies als bemerkenswerten Erfolg, den ich ohne den Ki-do Kurs nicht hinbekommen hätte.
Oder den Jungen, der heulend im Kurs abgeliefert wurde und am Ende vor versammelter Mannschaft laut und deutlich mit Blick auf die Menge seinen Vor- und Nachnamen gesagt hat.
Ich finde, dies sind sichtbare Erfolge. Bis zum nächsten Ki-do Seminar

Maja S.

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Kinderpsychiatrische Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Bad Segeberg: Bericht des Leiters, 02.03.20011

Ki-do Seminare in unserer Praxis für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie

Ralf  Ide führt mit unseren Patienten und Patientinnen seit Dezember 2003 Ki-do Seminare durch. Ein Seminar läuft über zweimal vier Stunden an Nachmittagen mit 8 Kindern und Jugendlichen in einem Gruppenraum in unserer Praxis. Es gibt Seminare mit unterschiedlichem Schwerpunkt:

Ki-do Selbstbehauptung
Für Kinder und Jugendliche, die schüchtern, gehemmt, verunsichert, ausgegrenzt sind;

Ki-do Wutkontrolle
Für Kinder und Jugendliche, die Mühe haben mit der Kontrolle ihrer Wutaffekte.

Unsere Ziele aus psychotherapeutischer Sicht sind:
Sich selbst erfahren als Körper-Ich.
Selbstbehauptung und Selbstentfaltung.
Wahrnehmung und Einschätzung von Gefahrsignalen, gewaltfreie Abgrenzung.
Frustrationstoleranz.
Erfahrung, dass man auch mit heftigen Angst- und Wutaffekten handlungsfähig bleiben kann.
Für die Eltern: loslassen; für die Kinder und Jugendlichen: losgelassen werden.

Der Arbeitsstil:
Ralf Ide versteht es, die Kinder und Jugendlichen, die sich in der Regel untereinander nicht kennen, in einer gut zentrierten, haltefähigen und solidarischen Gruppenstruktur zu binden.
Jeder einzelne wird auf seinem individuellen Niveau an seiner eigenen Schwachstelle gepackt, an seine Grenze und eine Handbreit über seine Grenze hinaus geführt.
Daraus entsteht ein stabiles Gefühl der Gleichbetroffenheit: Lachen, Ausgrenzen oder der Kampf um den besten Platz sind so ausgeschlossen.
Auch an völlig ungewohnte Herausforderungen wird herangeführt (Schreien aus dem ganzen Leib heraus, sich auf dem Marktplatz exponiert aufstellen und öffentlich singen).

Ergebnisse:
Die Seminare sind für Teilnehmer und Teilnehmerinnen eine dichte, bewegende, z.T. erschütternde Erfahrung, der Gewinn an leibseelischer Verhaltensfreiheit kann in das alltägliche Leben einfließen und wird in fortlaufenden Therapien fruchtbar genutzt.

Dr. med. Christoph Barchewitz

 

 

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Reiterhof Sünje Hopp, Rendswühren: Bericht der Leiterin, März 2011

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Waldorfschule Kiel: Bericht der Elternvertreterin, Oktober 2006

Das Projekt Ki-do in der 4b:
Die intelligente Form der Selbst-Verteidigung – Sammlung neuer Möglichkeiten, mit dem Leben umzugehen

Mein Name ist Audrey (Pause) Butler und ich bin wichtig! Das Ganze im Stehen, fest auf dem Boden, aufrecht, laut. Nun stellen Sie sich bitte vor. Nein, so tun wir es nie, uns so vorstellen. Nein, wir rutschen bei sämtlichen Veranstaltungen wie Elternabende und dergleichen in den bequemen Kinderstühlen umher, halten unsere Hände fest und nuscheln uns einen in den Bart. Oder wir reden lautes, wirres, unendlich langes, ungeheuer witziges Zeug daher.

Sind wir etwa nicht wichtig? Sehen unsere Kinder diese Einstellung zu unserem Selbstwert-gefühl? Und was leiten sie für sich daraufhin ab? Oder fühlen wir uns zu wichtig? Sind unsere Kinder in der Lage, sich in Krisensituationen, wie bei Ikea/Hansapark verloren gegangen, klar und verständlich – trotz Angst im Bauch – ihren Namen und ihr Anliegen (Eltern anrufen) vorzutragen?

So fängt der Ki-do Selbstverteidigungskurs an, mit der Stärkung der Körperhaltung in Zusammenhang mit dem Ich-Gefühl und –ausdruck.

Selbstverteidigung: Vor wem verteidigen? Schüler-Antwort: „Gegen die Bösen!“
Ralf Ide: „Wer von euch hat sich schon mal schwer verletzt?“
Schüler: „Als ich drei … Bein gebrochen … Hand gequetscht … usw.“
Ralf Ide: „Und wer hat es verursacht?“ - Stille.
„Wir selbst!“ Vor wem verteidigen?

So setzte der Kurs sich fort, mit dem Eröffnen eines Bewußtseins für die Fähigkeit auf sich selbst aufzupassen und aufpassen zu müssen.

Die Klasse 4b von Anne Kemper hatte am 19./20. Juni 2006 Ralf Ide aus Reinfeld mit seinem Gewaltpräventions- und Selbst-Verteidigungs-Programm nach langem Ringen bei sich.
Es waren zwei sehr anspruchsvolle und anstrengende, aber ausgesprochen effektive Tage für unsere Kinder. Er ist der Mann, der etwas für uns Eltern übernehmen kann, was wir nicht leisten können. Oder können Sie Ihr Kind so lange provozieren und in eine künstliche Anspannung bringen, damit es lernt, sich im Ernstfall zu behaupten?

Welche Ernstfälle denn überhaupt? Kommen diese bei uns an der Schule überhaupt vor? Hier an dieser Schule? Ja, Übergriffe gibt es tatsächlich auch bei uns, wäre komisch wenn nicht. Das Leben der Kinder findet außerdem nicht nur auf dem Schulhof statt.

Unsere Kinder haben bei Ralf Ide unter anderem drei Sachen gelernt: Ausweichen, Abprallen, Abschrecken. Details finden Sie im Internet unter www.Das-Projekt-Ki-do.de .
Es sprengt hier den Rahmen, auf die Einzelheiten des Kurses einzugehen. Ich komme aber gerne in die Elternabende, um Genaueres zu berichten.

Dafür einen kurzen Eindruck: Ganz nebenbei hat sich ein seltsamer Effekt in der Gruppe entwickelt: durch verbale Provokationen seitens Ralf Ide, die sich auf die jeweiligen Äußerlichkeiten der Kinder bezog (und finden tun wir an jedem etwas), wurde endlich laut ausgesprochen, was seit der ersten Klasse unter Necken verstanden wird und mit zunehmendem Alter an Brisanz gewinnt. Anfänglich zuckte ich bei jeder Äußerung innerlich zusammen und mußte mit dem Instinkt kämpfen, nicht einzuschreiten. Dann bemerkte ich das befreiende Lachen aller Kinder, jeder bekam schließlich etwas ab. Daraufhin war die Stimmung derart angeheizt, dass das Abprallen geübt werden konnte. Zu guter letzt löste der Gruppenleiter die Spannung in dieser Übung durch die intellektuelle Auseinandersetzung auf kindgerechte Art. Das heißt, er fragte z.B., was die Beleidigungen in den einzelnen Kindern auslöst und spricht zusammen mit ihnen über innere Verletzungen. Plötzlich sind drei Sachen bewältigt: Alle heimlichen Schmähungen unter den Kindern sind sozusagen raus und stehen mitten im Raum. Jeder spürt seine Verletzlichkeit und dadurch die des anderen. Ich empfand diese Situation unheimlich befreiend. Seitdem beobachte ich die ganz Verschmähten der Klasse mit leicht gestärktem Selbstbewußtsein und die Tollen mit mehr Rücksichtnahme.
Bei manchen Kindern mehr, bei manchen weniger. Schade, dass diese Erfahrung nicht der kompletten Klasse zuteil wurde. Und hoffentlich geht es weiter mit dem Projekt.

Ralf Ide erzeugt mit einer zunächst erschreckenden Härte und Strenge, Disziplin fordernd, eine gewisse Anspannung, geht damit in die Übung und löst die Spannung durch emotionale und intellektuelle Auseinandersetzung kurz und bündig auf. Eine Kombination, bei dem ihm seine Ausbildungen ganz offensichtlich zugute kommen. Er erfaßt jedes Kind in seinem jeweiligen Zustand; er holt sie da ab, wo sie stehen. Nur auf sehr ungewohnte Weise.
All unsere Bemühungen, unseren Kindern eine Hülle seit Geburt an zu geben, erscheinen plötzlich vor schwersten Angriffen zu stehen. Und das von einem Mann, der es angeblich gut meinen soll.

Er meint es gut, und er tut Gutes, denn schließlich sind es ganz andere Leute, die Schlechtes an Kindern verüben. Innerhalb wie außerhalb der Familie. Ich verschweige meinen Kindern trotz und wegen einer starken häuslichen Hülle nie, dass die Welt von Menschen bevölkert ist, die sich bemühen, Gutes zu tun; dass es andererseits auch die gibt, die meist aus größter Verwirrtheit heraus andere mutwillig verletzen. Von denen, die wahnsinnig sind, muß nicht gesprochen werden. Sie sind der Gipfel des Eisbergs und trotzdem vorhanden.  Selbst bei der Vorlage der geringen Wahrscheinlichkeit – statistisch gesehen – , dass unsere Kinder auf den Extremfall treffen, möchte ich, dass meine Kinder zumindest eine geringe Chance haben, als gar keine. Alle anderen Fälle können geübt werden.

Ein anderer Aspekt fiel mir stark ins Auge: Die Mädchen. Es ist das 21. Jahrhundert, und unsere kleinen Mädchen können sich nicht hinstellen und lautstark „Hau ab!“ brüllen?
Wo sind die selbstbewußten Frauen, die ihren Mädels zeigen, wie es geht, den Rücken gerade zu machen und für sich einzustehen? Die traurige Wahrheit ist die, dass die Mädchen es sogar gut haben, in diesem Aspekt an dieser Schule (klar, die Jungs auch). Sie sind durch all die pädagogischen Maßnahmen (Zeugnisspruch, Monatsfeier, Konzerte …) verhältnismäßig stark. Darum habe ich meine Kinder zu dieser Schulform bringen wollen. Aber ich habe in diesem Ki-do Kurs erlebt, dass es nicht ausreicht. Und das liegt eindeutig an der Einstellung der Eltern zu sich selbst.

Für die Kinder waren die Ki-do Tage viel Arbeit mit nachhaltigem Effekt und eine Sammlung neuer Möglichkeiten, mit dem Leben umzugehen. Für mich als Mutter waren diese Tage – samt dem abschließenden Elternabend – eine intensive Erfahrung, die ein reichhaltiges Menü an neuen Gedanken zum Sein als Mutter mit sich brachten. Wir lernen doch mit und durch unsere Kinder am meisten.

Unsere Kinder sollen Rechnen, Schreiben usw. lernen. Warum soll mein Kind nicht die Möglichkeit bekommen, mit etwas umgehen zu lernen, das unsere Evolution so nachhaltig prägt: Gewalt.

Ich danke allen Lehrern, die zugestimmt haben, diesen Kursus stattfinden zu lassen. Vor allem Anne Kemper.

Audrey Butler

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Hamburg


Brecht-Schulen Hamburg: Bericht der Schulleiterin Grundschule, 23.5.2012

Ursprünglich suchte ich den Kontakt zu Ralf Ide und seinem Projekt Ki-do, weil in meiner 1. Klasse ein Mädchen Opfer sexueller Gewalt geworden war. Es ist selbstverständlich, dass ich ihr helfen und die übrigen Schüler vor ähnlichen Erfahrungen bewahren wollte.

Das ist nun über 10 Jahre her.

 

Tatsächlich reduziert sich Ki-do aber nicht auf den Schutz vor sexueller Gewalt; es handelt sich um ein umfassendes Konzept, das ganzheitlich die Kinder sowohl in ihren individuellen als auch in ihren sozialen Kompetenzen erfolgreich stärkt.

 

Dieses besondere Angebot ergänzt unsere alltägliche pädagogische Arbeit so ausgezeichnet, dass wir Ki-do in allen Klassen und in allen Klassenstufen unseres Grundschulbereichs anbieten und durchführen. Denn unsere Erziehungsziele begrenzen sich nicht auf den kognitiven Bereich, auch im sozial-affektiven sowie im psychomotorischen Bereich wollen wir unsere Kinder zu starken Persönlichkeiten erziehen.

 

Im Ki-do Seminar lernen die Kinder u.a., Ängste zu erkennen, dazu zu stehen, auf sie zu horchen bzw. sie zu meistern. Warum ist das in der Primarstufe geboten?

Klausur-Stess muss man nicht erst in der Oberstufe oder an der Uni angehen. Wer als Kind dan Umgang mit Stress und Angst lernt, für den ist Klausurversagen später kein Thema.

 

Inhaltliche Wünsche der Klassenlehrerinnen werden von Ralf Ide flexibel und umgehend in die Seminare eingebaut, so dass auch aktuelle Probleme der Klassen bzw. einzelner Schüler auch mit Hilfe dieses externen Profis erfolgreich angegangen werden.

Unsere Evaluationen ergeben, dass die Ergebnisse der Seminare langfristig fruchtbar sind.

 

Konkret möchte ich kurz auf ein Arbeitsfeld des Ki-do eingehen: Gegenmaßnahmen bei psychischer Gewalt.

Wir haben an  unsere Schule nicht wenige besonders begabte Schüler und Schülerinnen. Nicht selten werden speziell solche Kinder Zielscheibe seelischer Gewalt.Unsere Kinder werden so geschult, dass Beleidigungen aller Art an ihnen abprallen, statt sie zu verletzen.

 

Anja Messerschmidt

(Schulleiterin Bereich Grundschule der Brecht-Schulen Hamburg)

 

 

DRK Kita Bluma Mekler, Hamburg: Bericht einer Erzieherin, 30.8.2009

Meine Tochter besuchte im Grundschulalter einen Ki-do Kurs. Er hat ihr damals viel Spaß gemacht und sie besuchte nach 1 ½ Jahren noch einmal einen Folgekurs.
Einige Jahre später, sie besuchte mittlerweile das Gymnasium, wurde sich in der Schule von den besten Freundinnen wegen Zensurenneides gemobbt.
Sie brach täglich zu Hause weinend zusammen, doch in der Schule stellte sie sich vor die anderen und sagte: „Ihr könnt mich mal!“
Selbst die Lehrer bemerkten nichts von dem Konflikt. Meine Tochter hat mit ihrer damals gewonnenen Selbstsicherheit und Festigkeit die Situation gemeistert und gut überstanden.
Sie sagte danach damals zu mir: „Mama, ohne Ralf und den Ki-do Kurs hätte ich das nicht geschafft.“
Ich bekam eine Gänsehaut und wußte, ich habe vor vielen Jahren die richtige Entscheidung getroffen, mein Kind an einem Ki-do Kurs teilnehmen zu lassen.

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Ev. Familienbildungsstätte Niendorf: Statement der Leiterin, 27.7.2009

Ralf Ides Ki-do Seminare für Kinder sowie die Fortbildungen für die Eltern sind ein wesentlicher Baustein im Präventionsangebot unseres Hauses. Die hohe Nachfrage der Eltern über mehr als 10 Jahre hinweg sowie die ausgezeichnete Zusammenarbeit sprechen für sich!

Rose Volz-Schmidt

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Ev. Kita Ochsenwerder

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Ev. Kita St. Martin: Kommentar der Leiterin, 30.7.2012

Kurz und bündig:

Es ist eine Freude zu beobachten, wie ein Ki-do Seminar den Kindern hilft, sich selbst zu schützen,

wie Ki-do die Kinder individuell stärkt und gleichzeitig ihre sozialen Kompetenzen steigert.

 

Sefanie Malzahn

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Grundschule Trenknerweg: Bericht der Elternvertreterin, 7.6.2004

Seit c a. 3 Jahren kenne und organisiere ich die Ki-do Kurse (Grund-, Fortgeschrittene- und Auffrischungskurse an unserer Schule im Westen Hamburgs.
Von keinem anderen Kurs war und bin ich so überzeugt, von den Inhalten, der Methodik, dem Lehrer, der Zusammenarbeit mit den Schülern.

Am Anfang mag Ralf Ides Arbeit bei manchen zarten Eltern- und Kindergemütern gewöhnungsbedürftig bis abschreckend wirken, denn er nimmt kein Blatt vor den Mund, d.h. er nennt die Dingen beim Namen, beschönigt nicht und passt sich in seiner Sprache dem Kinder- und Jugend-Slang an.
Aber es geht in seinen Kursen darum, mit dem Schrecken umgehen zu lernen, den Umgang mit Schreck/Angst zu trainieren: in seinen Kursen geht es ja nicht um „Heile-Welt-Themen“, sondern um Gewaltprävention. Es geht darum, unsere Kinder stark zu machen für die schrecklichsten Situationen, die vorkommen können; im Zweifelsfall ist es wichtig, seine Reaktionsfähigkeit zu bewahren – trotz des Schreckens – und das muss geübt werden, wieder und wieder.

Ralf Ide gibt keine fertigen Lösungen vor, er erläutert nicht einmal die Aufgaben vorweg, was für die Kinder erst mal verblüffend und irritierend sein mag. Aber er trainiert mit ihnen für Situationen, die unangekündigt und überraschend eintreten, in denen ein Kind nicht vorgewarnt wird, „Vorsicht, heut kommt der böse Mann und tut dieses oder jenes“. Unvorbereitet sein, überrascht zu werden und trotzdem reagieren zu können, das trainiert Ralf Ide mit den Kindern. Schließlich bringt er den Kindern bei, dass wachsam sein, vermeiden, ausweichen, sich erst nicht in Situationen/Umgebungen zu begeben, die eine Gefahr bergen könnten, die wichtigste und sicherste Prävention ist. Sie erfahren, - und das eben nicht nur intellektuell, sondern auch im (gespielten) Körpernahkontakt mit dem Trainer – dass ein Kind ohnehin keine Chance hat, sich mit Fäusten oder Tritten gegen die Gewalt und Kraft eines Erwachsenen zu wehren. Daher das Motto: Köpfchen statt Faust.

Es ist unglaublich, mit welcher Geduld Ralf Ide jedes einzelne Kind durch jede einzelne Übung bringt. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, dass wirklich jedes Kind die Übung erfolgreich besteht, und das überträgt sich auch auf die Gruppe, die im Verlauf des Kurses zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammenwächst, wo jeder wichtig ist.
Bewundernswert, mit wie viel Phantasie, Kindernähe, Strenge, pädagogischer Distanz und Witz er die Kinder den ganzen Kurs lang begleitet.

Ich wünschte, er würde auch zu anderen Themen Eltern und Lehrer coachen, denn ich würde jeden Kurs bei ihm besuchen, um von seinen Fähigkeiten zu profitieren.

P. Cericola

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Gymnasium Bondenwald, Hamburg: E-Mail einer Elternvertreterin, 3.4.07

Hallo Ralf,
ich weiß nicht, ob Du Dich noch an mich erinnerst, meine beiden Jungs waren mehrfach bei Dir. Und mit Jans Klasse hast Du mal einen dreitägigen Kurs gemacht. Übrigens die Klasse war das schwarze Schaf der damaligen sechsten Klassen. Mittlerweile sind sie in der 10.!    Und seit dem Kurs hat sich die Klasse zur absoluten Lieblingsklasse aller Lehrer in dieser Stufe gemausert. Probleme mit Drogen oder Mobbing kennen wir nicht.
Nochmals Dankeschön dafür und weiterhin viel Erfolg

Tamara S.

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Kath. Katharina-von-Siena-Schule: Bericht einer Elternvertreterin, 7.2.2012

Ralf Ides Konzept hat "Hand und Fuß" und ist bei den Kindern sehr beliebt. Seit Jahren veranstaltet die Grundschule regelmäßig 3-Tage-Seminare für ca. 40 - 50 interessierte Kinder in ihrer Turnhalle. Dabei ist sehr wichtig, dass die Eltern täglich die Möglichkeit haben, am Ende des Unterrichts die letzte halbe Stunde zuzusehen und dadurch das Konzept zu verstehen und daheim auch fortzuführen.

Es ist schon toll zu erleben, wenn schüchterne Kinder plötzlich auf einen Stuhl steigen, um allen ein Lied vorzusingen, oder wenn die ganze Gruppe eine Aufgabe so gut gelöst hat, dass die Freude darüber, dies gemeinsam erreicht zu haben, lautstarken Jubel auslösen.  

Vielen Dank dafür!

 

Gabi Niethammer

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Kathol. Kita St. Bernard, Hamburg: E-Mail einer Mutter, 29.5.2007

Sehr geehrter Herr Ide,
Danke für Ihre sehr gute Arbeit mit meinen Kindern(Christian 8, Anna5)!
Christian war 5 Jahre alt bei seinem ersten Ki-do Training im Kindergarten St. Bernard.
Er hat viel mitgenommen im Hinblick auf mögliche Situationen und mögliche Reaktionen auf die jeweilige Situation.
Vor einem halben Jahr (jetzt 8 Jahre alt) wurde Christian von einem älteren Mitschüler „abgezogen“.
Auf mein Bitten haben Sie –nun bereits als vertrauter Ansprechpartner – das Erlebte mit ihm in einem Einzeltraining sensibel aufgearbeitet. Sie haben ihn mit sehr einfühlsamen Fragen noch einmal erzählen lassen. Dann haben Sie Handlungsstrategien für besseres Verhalten trainiert, bis sie von Christian als seine eigenen aufgenommen waren. Das Training hatte ihn gestärkt.

Wie gut Ihre Abreit ist, sagt nicht nur meine Einschätzung sondern insbesondere Christian.
Auf meine Frage an ihn, ob Anna – seine kleine Schwester (5 Jahre alt) – auch schon an dem Training in St. Beranrd teilnehmen soll, obwohl sie in diesem Jahr noch kein Vorschulkind ist, sondern erst im nächsten Jahr, sagte Christian wörtlich:
„Anna soll auf alle Fälle jetzt schon mitmachen, lieber früher als später und auch noch einmal als Fortgeschrittene!“

Auch Anna ist nun von dem Training begeistert und erzählt voller Stolz von ihren Erfolgen und Verbesserungen während des Trainings.

Ich bin Ihnen sehr dankbar, dass Sie meine Kinder auf zusätzliche Weise durch Ihre Erfahrung und ihre situationsnahe Weise für das Leben stärken.
Susanne H.

 

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Kathol. Montessori Kindertagesstätte St. Annen Hamburg, Bericht der Leiterin, Juni 2009

Ki-do in unserer Kita: Wie kam es dazu?
Wir hatten zuvor (bis 2003) stark körperlich ausgeprägte Selbstverteidigungskurse in unserem Haus. Wir wie auch die Eltern waren damit jedoch nicht ganz zufrieden. Über die Empfehlung einer sehr zufriedenen Mutter kamen wir dann zu Ralf Ide und seinem Projekt Ki-do / Gewaltprävention für Kinder.

In welcher Form findet der Kurs statt?
Bis dato haben an unseren Kinderkursen Kinder ab dem 5. Lebensjahr bis zum 9. Lebensjahr in einer altersgemischten Gruppe teilgenommen.
Der Kurs wird immer komplett von einem Teammitglied begleitet und alle Erzieherinnen nutzen die Gelegenheit, ihre Kinder in dieser gruppenfremden Situation zu beobachten und zu dokumentieren.

Unsere Erfahrung / unsere Meinung
Die Einführungsabende bringen die Eltern stark ins Nachdenken und es kommt zu kontroversen Diskussionen über die Methode und das Auftreten von Ralf.
Nach Gesprächen und Austausch untereinander kommt dennoch der Großteil der Eltern zu dem Entschluss, dass Ki-do für ihr Kind eine gute Möglichkeit ist, sich dem Thema Gewalt und Sicherheit zu nähern.
Das wurde insbesondere deutlich, da die Eltern des nächsten Jahrgangs schnell ihr Interesse gezeigt habe. Die Ängste der Eltern, Vorschulkinder seien mit diesen Inhalten und der Methode überfordert, lösten sich nach den ersten Tagen auf, da es Ralf gelingt, sich auf die Gruppe, das Alter und den Entwicklungsstand einzustellen.

Die Kinder gehen ganz unbefangen an den Kurs heran und haben viel Spaß dabei. Schwierigkeiten und Nöte einzelner Kinder während der Kurszeit werden von Ralf einfühlsam und altersgerecht aufgegriffen und gelöst.

Trotz der großen Altersspanne schafft Ralf durch die kontinuierliche Arbeit in der ganzen Gruppe und den von allen zu bewältigenden Tests ein starkes Wir-Gefühl bei den Kindern.
In dieser Gruppe können sie Schwächen bei anderen und sich selbst sehr gut aushalten. Treffen sie nach einem halben Jahr wieder aufeinander, finden sie sich sofort wieder zur Ki-do Gruppe zusammen.

Alle Kinder machen in diesen Kursen Grenzerfahrungen, erleben Niederlagen und müssen über sich selbst hinaus wachsen.
Aber sie erleben genauso, wie es sich anfühlt, wenn man angefeuert wird, einen Test bewältigt hat und alle sich mit und über einen freuen.
Es ist eine Freude, mit zu erleben wie die Kinder sich trotz  anfänglicher Enttäuschung und ev. sogar Wut der Aufgabe wieder stellen und es auch schaffen wollen.
Aus unserer Sicht steht im Ki-do das einzelne Kind als Teil eines Ganzen im Mittelpunkt. Genauso wie die Realität von uns allen aussieht: Wir als Individuum sind ein Teil einer Gesellschaft.
Die Kinder erhalten eine großen Schub für ihr Selbstwertgefühl und gehen persönlich gestärkt aus dem Kurs heraus.

Im Anschluß ist in den Kita-Gruppen zu beobachten, dass die Kinder aus dem Kurs umsichtiger miteinander umgehen und sensibler für das Empfinden das Anderen sind.
Die Erzieherinnen konnten feststellen, dass wir die Kinder ruhig mehr fordern können, dass es ihnen keinen Schaden bereitet, wenn sie auch einmal an ihre Grenzen stoßen und diese überwinden. Für uns ist auch deutlich geworden, daß es wichtig ist, für solch eine Arbeit jemanden zu haben, der von außen in unser Haus kommt und nach dem Kurs auch geht, da es so möglich ist, wertfrei auf die Gruppe zu schauen und mit ihnen zu arbeiten.

Die Kursinhalte wirken lange in den Kindern nach, und es ist ihnen möglich, sich an die Situationen zu erinnern und Erfahrungen in ihr Handeln einfließen zu lassen.

Der Kurs für die Erwachsenen?
Ich sage, diese Erfahrungen sollte jeder selbst machen, denn vieles, wo man bei den Kindern die Luft anhält, relativiert sich, wenn man in der Situation selbst ist.
Der Kurs macht es einem möglich, die Kinder zu unterstützen und für sich selbst vor allem ein positives Gefühl der Sicherheit zu entwickeln.
Ich wünsche allen Kindern und Erwachsenen viel Erfolg und viel Spaß dabei!!
Bei Fragen stehe ich gern zur Verfügung

S. Holschemacher

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Kindergarten Am Kratt: E-Mail der Elternvertreterin, 22.9.2006

Lieber Ralf,
vielen Dank für den schönen Vortrag heute abend im Kindergarten „Am Kratt“. Ich bin immer noch total fasziniert von dem Vortrag und dem Ki-do Projekt. Ein geniales Konzept, finde ich. Gibt es schon ein Ki-do Buch? Im Seminar hast Du die Frage gestellt, wie viel es wert ist, daß ein Kind sich gegen Übergriffe jeglicher Art besser schützen kann. – Es ist unbezahlbar.

Vielen Dank nochmal, mit bewundernden Grüßen,
Jule H.

 

 

Kita Kleine Schlossgeister: Bericht der Leiterin, 19.1.2012

Seit fast 10 Jahren wird bei uns in der Kita Kleine Schlossgeister Ki-do für Elementar- und Hortkinder von Ralf R. Ide angeboten.

 

Als wir das erste Mal von Ki-do hörten, waren wir sehr neugierig und interessiert und haben Herrn Ide zu uns in die Kita eingeladen, um uns ein genaueres Bild von seinem Konzept machen zu können. Herr Ide kam prompt und erzählte und berichtete aus seinem reichhaltigen Erfahrungsschatz.

 

Uns erschien das Konzept stimmig und sinnig, zuumal es nicht um körperliche Verteidigung gegen Erwachsene geht, was ja auch völlig aussichtslos ist, wenn ein 4-jähriges Kind sich körperlich gegen einen Erwachsenen durchsetzen will, sondern um Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl. Und so beschlossen wir, Ki-do bei uns anzubieten. In Zusammenarbeit mit Herrn Ide führten wir einen Informationselternabend für alle interessierten Eltern durch und danach startete das Projhekt Ki-do ... und zwar sehr erfolgreich. 

 

Kinder, Eltern, Kolleginnen und wir Kitaleiterinnen waren gleichermaßen angetan. Der stufenweise Aufbau des Projekts und die altersgemäße Ansprache waren toll. Die Elementarkinder erzählten oft noch Wochen nach den Projekttagen von Ralf und dem Schwert, die Hortkinder von den Wahnsinnsmutproben, die sie bestanden hatten. Und die Nachhaltigkeit währt an: Wenn ein Hortkind, das bereits das Gymnasium besucht, erzählt, es sei so reeaktionsschnell, weil es ein Ki-do Kind ist, dann spricht das für sich.  

 

Auch Eltern fragen in schöner Regellmäßigkeit, wann denn wohl der nächste Ki-do Kurs stattfinden wird.

 

Ich selber schaue immer mal wieder rein, wenn die Projekttage angeboten werden und bin immer wieder begeistert, wie mutig und entschlossen unsere "Kleinen" im Laufe dieser Tage werden.

 

Meine Tochter, mittlerweile fast 16 Jahre alt und der Kita längst entwachsen, war bzw. ist auch ein Ki-do Kind. Unde es gibt Momente, in denen sie sich immer noch erinnert, wie sie beim Ki-do auf dem Tisch stand und vor allen anderen laut ein Lied gesungen hat.

"Mama, mir haben so die Knie geschlottert, aber es war toll, als ich es geschafft hatte!"

 

Und diesen Stolz trägt sie auch heute noch - acht Jahre später - mit sich. Was kann es Besseres geben?

 

Unser Fazit lautet eindeutig: Prädikat extrem wertvoll und absolut zu empfehlen!!!

 

Angela Schimanke, Kita Kleine Schlossgeister, Heuortsland 1, 22159 Hamburg

 

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Beratungsstelle Gewaltprävention: Statements des Leiters, 8/00 und 3/06

Als Behördenvertreter darf ich keine Werbung für die Anbieter von Gewaltpräventions- und Selbstbehauptungs-Kursen machen. Hervorzuheben ist aber der Ansatz des Ki-do.
Herr Ide ist Studienrat und Erziehungswissenschaftler und hat eine ausführliche schriftliche Konzeption und Veröffentlichungen vorgelegt.
Außerdem: Schlagen und Treten gehört in keine pädagogische Einrichtung und in kein pädagogisches Konzept! Die Vermittlung von Kampftechniken an Kinder wird ihre Gewaltprobleme nicht lösen!
Herrn Ide kenne ich seit vielen Jahren. Sein Ki-do vermittelt solche Inhalte nicht.

Dr. C. Böhm

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Niedersachsen



Grundschule Altenmedingen: Bericht des Schulleiters, 20.7.2006

Seit Februar 2003 führt Herr Ralf Ide an der Grundschule Altenmedingen mehrtägige Einführungskurse und eintägige Aufbaukurs an unserer Schule mit großem Erfolg durch.
Die Schülerinnen und Schüler wurden sensibilisiert, Gefahrensituationen im Vorfeld zu erkennen, angemessen und kindgemäß zu reagieren und sich in der Gruppe sozial zu verhalten.
Im Umgang mit den Kindern zeigte sich Herr Ide dem einzelnen Kind zugewandt und freundlich. Andererseits aber verniedlichte er Gefahren und Bedrohungen nicht. In den einzelnen Übungen wurden die Kinder vor für sie schwere Aufgaben gestellt, die auch Selbstüberwindung und Mut erforderten, jedoch ermöglichte Herr Ide grundsätzlich allen Kindern die erfolgreiche Bewältigung der Aufgaben. Dadurch stärkte er das Selbstwertgefühl und Gruppenbewusstsein der Kinder.
Am Ende kamen alle Kinder stolz und freudig aus dem Seminar.
Auch den Eltern gegenüber zeigte sich Herr Ide offen und sachkompetent und erklärte sehr anschaulich sein Konzept und seine Handlungsweisen.
Die Erfahrung zeigt, dass ein halbjährlicher Auffrischungskurs für die Kinder notwendig ist.

Lichtenberg  

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Grundschule Ashausen: Bericht des Schulleiters, 24.2.2005

Ki-do: Ralf Ide – Hart, aber herzlich!
Seit fünf Jahren bietet Ralf Ide sein Ki-do Programm in unserer Grundschule an. Alle Klassen haben mindestens einen dreitägigen Kurs absolviert, einige Gruppen auch den Aufbaukurs. Wir Lehrkräfte sind durchweg von seinen Übungen begeistert. Wir sind immer wieder überrascht, wie schnell und gut er die einzelnen Kinder einer Klasse mit ihren Stärken und Schwächen erfasst.
Er greift Pausenprobleme sofort auf und baut sie in sein Konzept ein. Er bietet jedem Kind sensibel und konsequent die Chance, wichtige Schritte zur Stärkung seines Ichs zu gehen.
Wir können förmlich sehen, wie die Schüler/innen von Stunde zu Stunde wachsen, wie sie wacher und kritischer in gefährlichen Situationen werden.
Wir sind vom Konzept der Gewaltprävention Ralf Ides überzeugt.

Günther Bode

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Grundschule Binnenmarsch: Bericht einer Klassenlehrerin, 18.2.2005

Unser Kontakt zu Ralf Ide entstand im Jahr 2000 über unseren damaligen Schulelternrat.
Eine Elternvertreterin hatte von den Ki-do Kursen gehört und ein Informationsvideo besorgt. Ralf Ide wurde auf Beschluss der Gesamtkonferenz zu einem Informationsabend eingeladen. Nach diesem Abend beschlossen die Eltern, einen 3-tägiegen Kursus für die 3. und 4. Klasse bei Herrn Ide zu buchen.

Meine Klasse war die 3.: ich hatte im Jahr zuvor bereits begonnen, das Thema Gewalt-prävention mit den Eltern zu diskutieren und in diesem Zusammenhang nahmen die Mädchen des 2. Schuljahres an einem Selbstbehauptungskurs teil, der sich schwerpunktmäßig mit der Prävention gegen sexuelle Gewalt gegen Mädchen beschäftigte.
Die Eltern diskutierten anschließend sehr kontrovers über diese Erfahrung. Essenz der Diskussionen war, dass ein breiter gefasster Präventionsansatz gewünscht wurde sowie ein Angebot für Jungen und Mädchen.
Diese Wünsche erfüllte Ralf Ide mit seinem Ki-do Kurs.

Ich konnte als Klassenlehrerin am Kursus teilnehmen, die Eltern waren am Ende jeden Tages willkommen und konnten zusehen, fragen, sich austauschen …
Besonders beeindruckt hat mich damals das feine Gespür, mit dem der Kursleiter nach kürzester Zeit punktgenau wußte, wer wie anzupacken war.

Ängstliche und sensible Kinder hat er aufgebaut, Heißsporne fröhlich an die kurze Leine genommen und nebenbei ein tolles Sozialtraining eingearbeitet.
Die Klasse ging individuell und als Gruppe gestärkt aus diesem Kursus hervor.

Besonders eindrucksvoll war der Erfolg für ein sehr schüchternes Mädchen, das zuvor noch nie vor der Klasse gesprochen hatte und nun, am dritten Tag, auf einem Tisch stand und vor der versammelten Mannschaft ein Gedicht aufsagte.
Das war der Durchbruch ihres Lebens!
Sie besucht heute erfolgreich eine Realschule, ist noch immer schüchtern aber kann inzwischen, wenn sie will.

Nach dieser positiven Erfahrung wurde Herr Ide bis 2004 jährlich von den Eltern der 3. und 4. Klassen für Kurse gebucht.
Unser Schulverein unterstützt diese mit einem Zuschuß, ebenso der Schulträger. Bei der derzeitigen Elternschaft hat sich ein anderer Anbieter durchgesetzt.

Ich wünsche Ralf Ide weiterhin viel Erfolg bei seiner engagierten Arbeit in diesem wichtigen Feld der Stärkung und Selbstbehauptung für Kinder.

Mit herzlichem Gruß
E. Wenck

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Grundschule Handeloh: Bericht der Schüler (3. Klasse) in der Schulzeitung, Jan. 2007

„Mir hat gefallen, dass er so nett zu uns war und so witzig. Und dass wir am Ende eine Urkunde gekriegt haben.“ Kim
„Ich habe viel gelernt, nämlich meinen Mut zu finden.“ Dennis
„Ich habe ausweichen und Schimpfwörter abprallen lassen gelernt. Den Test fand ich toll und beim Singen hatte ich Angst, aber dann nicht mehr.“ Jane
„Ich fand beim Ki-do Kurs schön, dass die ganze Klasse für einen da war und einer für die ganze Klasse da war.“ Annika
„Ich habe meinen Mut beim Singen gefunden. Ich fand die Tests gut.“ Jan
„Ich habe gelernt, böse Wörter abprallen zu lassen.“ Nick
 „Ich habe gelernt, wie man seine Angst überwinden und seinen Mut finden kann.“ Niklas
„Ich fand es toll, dass wir ausweichen gelernt haben.“ William
„Ich habe alles gern gemacht.“ Thore
„Ich hatte ein wenig Angst beim Singen, dass ich mich versinge. Als ich fertig war, hatte ich alles richtig.“ Julia
„Wir haben neu dazu gelernt, anderen zu vertrauen. Wir fanden besonders toll die Vertrauensübung. Man steht mit ausgebreiteten Armen, die Füße stehen zusammen. Man guckt nach vorn. Der Körper ist versteinert. Der Partner steht dahinter mit gegrätschten Beinen. Nun muß der, der vorn steht, lernen , dem hinteren zu vertrauen und sich fallen lassen. Der hintere fängt ihn auf.“

Jan und Luca

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Grundschule Handeloh: Empfehlung des Konzepts Ki-do durch das Kollegium, Juni 2005

Wir als Lehrerinnen einer kleinen Grundschule in der Nordheide möchten Sie dringend auf das gut durchdachte und professionell umgesetzte Konzept zur Gewaltprävention Ki-do des Ralf R. Ide aufmerksam machen!

An unserer Schule hatte Herr Ide in den letzten Jahren mehrmals Gelegenheit, in unterschiedlichen Altersgruppen sein Konzept Schülern, Lehrern und Eltern zur Erprobung und zur Diskussion zu stellen. Nachträgliche Befragungen der Elternschaft haben trotz anfänglicher Skepsis zu Verständnis und Befürwortung dieses Konzeptes geführt.

Die Schulen in Niedersachsen sind durch den Kultusminister aufgefordert, individuelle, auf ihre Schule abgestimmte Konzepte zur Gewaltprävention zu erstellen. Viele Schulen bedienen sich zusätzlich zu schulinternen Konzepten auch anderer großräumig geplanter Konzepte, für die die Elternschaft bestimmte Geldbeträge zu leisten hat. Als Konzept, das möglichst viele Schulen erreichen sollte, empfehlen wir Ki-do. Gesundheitserziehung und Gewaltprävention sind nun jedoch gesellschaftlich relevante Themen, für deren Sensibilisierung eine einmalig stattfindende Unterrichtseinheit nicht ausreicht. Soll der Erfolg jedoch sinnvoll und nachhaltig sein, benötigt man außer Unterstützung …
in Wort (dafür schreiben wir diesen Brief)
und Tat ( Taten würden wir uns von Seite der zuständigen Abteilungen der Landesregierung wünschen – Herrn Ide einladen? Seine Sache ins Schulverwaltungsblatt in den nicht amtlich Teil setzen? ..)
auch finanzielle Unterstützung (Sponsoren, die sich anbieten, sind immer gesucht!)

Frage 1:
Warum reicht es nicht, wenn die Lehrer mal „ein bisschen Gewaltprävention“ mit ihren Schülern machen?

Als Klassenlehrerin bin ich „die Gute“. Ich kann den Kindern Geschichten über böse Kinder und Onkels erzählen, die Kinder werden nicken und sagen: „Das weiß ich schon.“  Oder: „Natürlich darf ich nicht hauen, zu Fremden ins Auto steigen, Mitschüler ärgern …“ u.s.w.
Wir gucken uns auch zusammen Videosequenzen über Gewaltszenen unter Kindern/ Jugendlichen an und „reden darüber“.
Aber mal ganz ehrlich: Dabei passiert in den Köpfen der Kinder kaum ein „Aha-Erlebnis“!
Wir haben unsere Schüler bei Herrn Ide, der mit Absicht auch oft einmal „den Bösen“ spielte, in Situationen erlebt, in denen ihnen wirklich klar wurde, was es z.B. heißt, als kleines schwaches Kind auf stärkere, „fiese“ Erwachsene zu treffen. Sie haben Erfahrungen machen dürfen, die sie mit uns nicht gemacht hätten. So waren sich die Kinder z.B. vorher ganz sicher, dass sie mit einem geschickten Handgriff einem Mann entwischen können, der sie ins Auto ziehen möchte. Ganz sicher! Herr Ide hat dann eine realitätsnahe Situation mit Auto und laufendem Motor geschaffen, die den Kindern wirklich klar machte:
Nein! Ich bin nicht Super-Kid! Ich muß lernen:
„KOMMT EINE GEFAHR, BIN ICH NICHT MEHR DA!“
Ein paar freiwillige „Super-Kids“ haben nämlich am eigenen Leib erfahren, entgegen ihres Vorstellungsvermögens innerhalb von wenigen Sekunden in einem echten Auto mit echtem Motor vor Zeugen ruckzuck verschwunden gewesen zu sein. Das war beeindruckend. Das hätten die Kinder durch kluges „Erwachsenengelaber“ so nie erfahren.
Erst da wurde ihnen klar, wie wichtig Wachsamkeit, Gefahren vermeiden, Täter beschreiben, Kennzeichen merken u.s.w. … ist (was dann anschließend gemeinsam mit Eifer und Konzentration geübt wurde).
Diese Erlebnisse ließen sich in gemeinsamen Kreisgesprächen auch auf andere  Situationen übertragen: ältere Jugendliche, die es schlecht mit uns meinen, sind meist stärker als wir – also ungute Situationen erkennen, vermeiden, nicht die „dicke Lippe riskieren“!

Als Lehrer ist man natürlich immer bemüht, ein gutes soziales Miteinander in der Klasse zu erreichen. Aber auch hier gibt es Steigerungen! Herr Ide baut in seine Vormittage „Tests“ ein, die von allen, wirklich von allen, bewältigt werden können und deshalb auch bewältigt werden müssen. Sonst wäre der Kurs vorbei und er käme nicht wieder…

Der Wille, für die Gemeinschaft sein Bestes zu geben, erreicht hier auch die letzte „Schlafmütze“ (und natürlich schaffen es am Ende mit spannenden Wiederholungsprüfungen auch die Zaghaftesten, den Test zu schaffen…).
Leistung erfolgt hier nicht durch schriftliche Lernabfrage sondern durch höchste Konzentration der Kinder; Steigerung der Reaktionsfähigkeít im Laufe der Tage, Disziplin innerhalb eines auf sportlichen Geist zielenden Rahmens und Überwindung des „inneren Feiglings“.

Die Kinder und ihre Klassenlehrer sind oftmals schon so sehr aufeinander in „Reiz-Reaktionsketten“ aufeinander eingespielt, dass Überraschungen im Kommunikationsverhalten eher selten sind. Die Kinder wissen, wann ihre Klassenlehrer gut gelaunt sind, wütend sind ..
Herr Ide durchbricht diese Sicherheit und zeigt den Kindern, dass sie auch mit Situationen umgehen können müssen, wo ihr Gegenüber es darauf anlegt, sie zu verunsichern oder gar zu provozieren. Es ist zu Beginn erschreckend mit anzusehen, mit welcher Naivität die Kinder sich „aufs Glatteis führen lassen“, und es ist ein tolles Erlebnis, wenn bei Einem nach dem Nächsten innerhalb der folgenden Tage „der Groschen fällt“. („Ich darf mich nicht provozieren lassen, denn dann sitze ich in der Falle!“)

Die Kinder können sich während der Vormittage ganz auf die jeweilige Thematik konzentrieren, wobei sie auch ständig auf ihre Körperhaltung zu achten haben (das fiel sogar den Eltern schwer, die in der Schlussphase eines jeden Tages Gast waren).  
Wir Lehrer bemerken während dieser Tage immer wieder, wie viele Dinge im Alltag wir „schleifen lassen“, obwohl sie für die gesunde und selbstbewusste Entwicklung der Kinder so wichtig wären!
Das Beobachten der eigenen Schülerinnen und Schüler in den von Herrn Ide inszenierten Situationen, Tests und Übungen öffnete uns auch die Augen über Problembereiche einzelner Kinder, die im normalen Schulalltag gar nicht auffallen – so zeigte z.B. ein sonst unauffälliger Schüler bei der Partnerübung „Ohrfeigen ausweichen“ erschreckend aggressives Verhalten, dabei sollte er als derjenige, der ohrfeigt, auch aufpassen, dass derjenige, der ihm ausweicht, nicht getroffen wird (er jedoch wollte mit verbissenem Gesichtsausdruck „treffen um jeden Preis“, was uns Lehrern zeigte, dass hier pädagogischer Handlungsbedarf vorliegt!).
Der Lehrer als Beobachter während der Ki-do-Tage lernt viel Interessantes über seine Kinder und bekommt viele wertvolle Anregungen für Übungen und Tricks in der Gesprächsführung mit auf den Weg, so dass auch in der „Ki-do-freien-Zeit“ regelmäßig ein Hinweis an die Kinder erfolgen kann („An welche Ki-do-Regel hast du eben nicht gedacht? Was hätte Ralf beim Training jetzt zu dir gesagt?“)

Frage 2
Warum ausgerechnet Herr Ide?

Wir haben außer den persönlichen Informationen über Herrn Ide, die ihn als pädagogisch geschulten Menschen ausweisen (mehrfacher Vater, frühere eigene Lehrtätigkeit, Trainer für Kampfsport …) positive Erfahrungen in Bezug auf seinen Spürsinn für „Charakterschwächen“ der Kinder gemacht.
Es gelingt Herrn Ide z.B. in sehr kurzer Zeit, die „Großmäuler“ einer Gruppe auszumachen,  auf ihren Standort innerhalb der Gemeinschaft zu verweisen und effektiv an ihren Schwächen zu arbeiten. Gerade im Grundschulbereich, der ja hauptsächlich durch weibliches Lehrpersonal vertreten ist, ist eine ungewohnt starke Ansprache durch einen Mann für einige Jungen eine sehr wertvolle Erfahrung …

Es gelingt Herrn Ide aber ebenso der differenzierende Umgang mit Kindern, die eher schwache Nerven haben und die zu Beginn wegen ihrer Ängstlichkeit und Unsicherheit noch „Starthilfe“ benötigen.

Die Ansprache der Kinder richtet sich nach der Situation und ist immer überzeugend (von freundschaftlich über streng bis hin zu Brüllen bei gespielten Probesituationen).
Nach jeder Anspannung erfolgt auch eine leichtere Übung. In den Kreisgesprächen herrscht eine vertrauensvolle und durch Humor aufgelockerte Stimmung. Die Kinder erkennen Herrn Ide als ihren „Lehrmeister“ für brenzlige Situationen an und bringen ihm Respekt entgegen. Flexibilität ist kennzeichnend für Herrn Ides Arbeit. So sprachen wir als Lehrer beiläufig in einer Pause die Schwachstellen einzelner Schüler an, an denen dann sofort im weiteren Verlauf des Vormittages sinnvoll gearbeitet wurde. Auch scheinbar „dumme Fragen“ der Kinder wurden in Handlungssituationen spontan mit aufgenommen und bearbeitet.

Sollte Ihr Interesse geweckt sein, lassen Sie sich von Herrn Ide seine inhaltliche Ausarbeitung schicken oder Sie schauen ins Internet. Noch besser ist jedoch, Sie laden Herrn Ide zu einem Kennenlernabend ein, denn erst durch seine überzeugende persönliche Darstellung seiner Beispielszenen und durch die Bekanntschaft mit seiner Motivationskraft und seines Humors können Sie sich annähernd ein Bild von seiner anspruchsvollen Arbeit machen.
Konflikte und Diskussionen entstehen immer da, wo Eltern darum bangen, ihre Kinder könnten zu viel „Realität“ erfahren. Wir haben an unserer Schule gemeinsam mit den überzeugten Ki-do-Eltern die Einsicht erlangt:
Nichts kann beängstigender sein, als die reale Gewaltsituation!
Gut, dass Herr Ide uns wenigstens darauf vorbereitet! Ohne Ki-do hätten die Kinder kein sinnvolles Repertoire zur Selbst-Verteidigung und wären sowohl ihrer Angst als auch der Gewalt ausgeliefert.

Mit freundlichen Grüßen
Die Lehrerinnen der Grundschule Handeloh, Samtgemeinde Tostedt

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Grundschule Marschacht: Bericht des Schulleiter, 20.1.2006

Seit vielen Jahren führt Ralf Ide erfolgreich sein Gewaltpräventionsprojekt Ki-do an unserer Schule durch. Viele Eltern sind überzeugt, dass es für ihre Kinder sinnvoll ist, in diesem Bereich zu arbeiten. Von selbst geschieht im Bereich der Stärkung des Selbstvertrauens und des Selbstwertgefühls unserer Kinder wenig, da kann ein Angebot von außen, wie ihn der Ki-do-Kurs bietet, sehr hilfreich sein.

Zu Beginn eines Kurses kann es schon einmal passieren, dass das eine oder andere etwas schüchterne Kind durch den manchmal rauen Umgangston, der aber zum Konzept des Kurses gehört, verschreckt wird, aber Ralf Ide versteht es dann mit fortlaufender Dauer, dieses sehr wohl wieder durch seine humorvolle und offene Art den Kindern gegenüber zu relativieren. Viele Bereiche, die die Kinder ermutigen, sich selbst zu behaupten, auf Provokationen gelassen zu reagieren, lieber zurück zu weichen als die Konfrontation zu suchen, werden in seinen Kursen thematisiert.

Gewaltprävention gehört in Niedersachsen in jedes Schulprogramm, ich denke, dass der Ki-do Kurs ein sehr sinnvoller Baustein für das jeweilige Schulprogramm sein kann

A.Kliemann

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Grundschule Stelle: Elternbrief der Schulleiterin, 8.1.2002

An die Eltern der 1. und 2. Klassen,
Ängste der Eltern um die Sicherheit ihrer Kinder im weitesten Sinne, aber auch immer wieder auftretende Rangeleien und Auseinandersetzungen in der Schule haben uns veranlasst, Herrn Ralf Ide (Pädagoge, Psychologe, Kampfsportler 3. DAN Karate) einzuladen.

Ki-do ist das erste Sicherheitstraining in Deutschland, das speziell für Kinder entwickelt wurde. Es verzichtet auf aggressive Kampftechniken, das Selbstvertrauen soll gestärkt werden, Gefahren sollen erkannt und vermieden werden usw.

Für die vierten Klassen haben bereits entsprechende Kurse stattgefunden. Von der positiven Wirkung auf die Kinder konnten sich Lehrkräfte und Eltern überzeugen. Sollte Ihr Einverständnis vorliegen, planen wir im Rahmen von Projekttagen entsprechende Kurse für Ihre Kinder.

Der Info-Abend findet am Mittwoch, 16.1.02 um 20.00 Uhr in der Aula statt.
J. Meinel

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Grundschule Tespe: Bericht einer Klassenlehrerin, März 2011

Mittlerweile habe ich das Projekt Ki-do schon über Jahre hinweg in  verschiedenen Klassen und Klassenstufen initiiert und begleiten dürfen. Immer wieder bin ich fasziniert von den klar strukturierten Inhalten, die meiner Meinung nach genau da ansetzen, wo es nötig ist.

 

 Ki-do tut KIndern gut - in jeder Altersstufe!

 

Den kleinen Zarten, weil hier an ihrer Selbstsicherheit gearbeitet wird, weil sie sich überwinden müssen und dadurch stolz sein dürfen, weil sie hier lernen, sich etwas zu(zu)trauen und weil sie sich beim Ki-do als wichtigen Teil einer Gemeinschaft erleben können.

 

Den Kinder, die Schwierigikeiten haben, sich an Regeln zu halten. Auch sie üben, sich als Teil des Ganzen zu sehen und sich einzuordnen, Rücksicht zu nehmen, sie lernen, die Grenzen der anderen zu sehen, aber auch ihre eignenen zu erkennen.

 

Und auch mir als Lehrkraft tut Ki-do immer wieder gut. Ich habe hier viel gelernt und nehme immer wieder Anregungen aus dem Kurs auch langfristig und somit nachhaltig mit in den Unterricht oder in die Elternarbeit.

Hilfreich dabei ist, dass dieser Kurs sehr flexibel auf die individuellen Bedürfnisse und aktuellen Probleme innerhalb einer Gruppe eingehen kann und Herr Ide nur einer Kurzen Absprache bedarf.

 

Ki-do tut Kindern gut, weil es so viel mehr ist als "nur" Gewaltprävention. Dieser Kurs ist meiner Meinung nach eine Art Lebensschule und Lebenshilfe, und eigentlich müsste es einmal wöchentlich Ki-do als Schulfach geben ...

Bedarf ist mehr als genug!

 

Elena Meyer

 

 

Kommentar Prof. Dr. Czwerwenka, Uni Lüneburg, März 2004

Ki-do ist ein Konzept, bei dem das tiefe Engagement des Kursleiters für die Kinder im Seminar

jederzeit deutlich spürbar ist.

Für die Kinder ist es eine beeindruckende, effektive Lebensschule, die nicht nur vor Gewalt schützt.

Für Pädagogen ist es eine ausgezeichnete Unterrichtshilfe.

 

Prof. Dr. Czwerwenka

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