Ki-do: Der Weg der Kinder

Gewaltpräventions-Seminare im Kindergarten

 

Jungen und Mädchen entwickeln ihre Kräfte und lernen, ihren Standpunkt zu vertreten.
Kinder früh stärken mit Ki-do
Jungen und Mädchen entwickeln ihre Kräfte und lernen, ihren Standpunkt zu vertreten.

 

 

 

Seminare im Kindergarten: Konzeptionelle Grundlagen

 

 

 

Oft werde ich gefragt nach dem optimalen Einstiegsalter für Selbst-Verteidigung.
Die Frage lässt sich ganz einfach beantworten: Bevor die Kinder mit Gewalt konfrontiert werden, müssen sie schon Selbst-Verteidigung gelernt haben, um gut vorbereitet zu sein.
Das bedeutet z.B. für Kinder, die eingeschult werden, dass man vor der Einschulung mit dem Selbst-Verteidigungs-Training begonnen hat. Verkehrserziehung macht man ja auch nicht erst, wenn die Kinder bereits zur Schule gehen.
Prof. Dr. Peter Struck betont: „Konfliktfähigkeit bereits beim kleinen Kind aufzubauen ist deshalb eine der wichtigsten Erziehungsaufgaben. ...... In Kindergärten und Grundschulen ist Erziehung gegen Gewalt am sinnvollsten und effektivsten." (Wie schütze ich mein Kind vor Gewalt in der Schule? Frankfurt 2001)
Es gibt kein „zu früh", um Kinder konfliktfähig zu machen und zu stärken. Und das ist das Ziel im Ki-do: Kinder stärken für alle Stress-, Gefahren- und Gewalt-Situationen.

 

Um Missverständnisse zu vermeiden: in dem pädagogisch-psychologischen Ansatz des Ki-do gibt es keinen Raum für aggressive Kampftechniken wie Schläge und Tritte. Ki-do ist die intelligente Form der Selbst-Verteidigung unter dem Motto „Köpfchen statt Faust"!


Die Basis des Ki-do bilden die 7 Säulen, die sowohl in der „Kurzinfo" als auch in „Ki-do - Das Konzept" erläutert werden.

 

Gelegentlich trauen sich Eltern und Erzieherinnen an das Thema Gewaltprävention nicht heran. Dabei gehört Kinder stärken zu jedem erzieherischen Konzept!
Sie bringen den Einwand: „Aber die Kinder sollen doch eine unbeschwerte Kindheit haben!"

Welches Kind hat in seinem subjektiven Erleben wohl eine unbeschwerte Kindheit?

Trennungsängste, Versagensängste, Angst vor der Dunkelheit, etc. - diese Ängste lassen ein Kind seine Kindheit alles andere als unbeschwert erleben.

 

Dazu kommen Gewalterfahrungen auch bereits im Kindergarten. Die Formen von Gewalt im Kindergarten mögen objektiv betrachtet recht mild sein. Subjektiv können sie von den Kindern allerdings als sehr schmerzvoll empfunden werden.

Und allgemein gilt: Gewalt und Täter machen nicht Halt vor einem bestimmten „zarten Alter" - schon gar nicht Sexualstraftäter!

 

Eine Basis zum Schutz vor Gewalt kann bereits in frühem Alter kindgerecht und spielerisch aufgebaut werden. Die Kinder bringen den Mut dafür gern auf. Wir Erwachsenen sollten dem nicht nachstehen und ihnen etwas „zumuten".

Das Mindestalter für Ki-do Seminare ist fünf Jahre. Sollten Erzieherinnen und Eltern bereits ein 4-jähriges Kind für fit genug halten, machen wir gern eine Ausnahme. Ansonsten nehmen Eltern und Erzieherinnen die Frühschulung in ihre Hände.

 

Um frühe Gewaltprävention fundiert und effektiv zu gestalten, helfen wir Lehrer/innen, Erzieher/innen und Eltern mit speziellen Fortbildungs-Seminaren sowie mit dem Seminar „Richtig toben!" für Eltern, die gemeinsam mit ihren Kindern etwas für die Stärkung ihrer Sprösslinge (ab 3 Jahren) tun wollen.

 

Bei erfolgreichem Abschluß erhält jedes Kind eine Ki-do Urkunde.

 

Folgende Seminare können gebucht werden:

 




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