Ki-do Team
Gewaltpräventions-Seminare für Schule und Kindergarten
Ralf u. Andrea Ide · Segeberger Str. 25 · 23858 Reinfeld · Tel.: 04533/2222 · Fax: 2216
Gemeinsam gegen Gewalt an Kindern – Kinder stärken mit Ki-do
Kurzinfo: Das Projekt Ki-do - Gewaltprävention für Kinder
Ki-do ist das Original: Es ist das erste Sicherheitstraining in Deutschland, das bereits 1992 speziell für Kinder von Ralf R. Ide entwickelt wurde: kindgerecht, praxisorientiert, effektiv. Der pädagogisch-psychologische Ansatz distanziert sich von üblichen SV-Konzepten. Haudrauf- Techniken lösen keine Gewaltprobleme, sie schaffen welche! Ki-do ist die intelligente Form der Selbst-Verteidigung. Köpfchen statt Faust! Der eigens entwickelte Begriff Ki-do bedeutet: Der Weg der Kinder u n d Der Weg der geistigen Kraft.
Das ganzheitliche Konzept des Ki-do bietet für alle Formen der Gewalt (physisch, psychisch, sexuell) effektive Gegenmaßnahmen, die spielerisch und mit Humor in Rollenspielen, Tests, Übungen, Gesprächen u. Geschichten erarbeitet werden. Die Stärkung des Ichs, des Selbstvertrauens, etc. helfen nicht nur dem potentiellen Opfer, auch kindliche Aggressoren finden Wege aus der Gewalt. Die Stärkung des Wir-Gefühls und die Achtung vor dem anderen reduzieren Gewalt in der Schule. Der einzigartige übergreifende Ansatz von Ki-do schützt nicht nur vor Gewalt sondern auch vor Unfall u. Auto-Aggression. Die Basis des Ki-do bilden die 7 Säulen:
Die 7 Säulen des Ki-do – Die intelligente Selbst-Verteidigung mit Köpfchen statt Faust!
1. Säule: Die äußere Haltung – starke Ausstrahlung und Körpersprache: „Mit mir nicht!“
Die Körpersprache spielt bei der Vorbeugung eine wesentliche Rolle. Was der ganze Körper zeigt, wirkt auf den Täter viel stärker, als was Worte sagen könnten. Opfersignale werden abgelöst durch eine kraftvolle Ausstrahlung (Haltung, Gestik, Mimik, Stimmkraft)
2. Säule: Die innere Haltung – die Stärkung des Ich
Entwickelt werden das elementar wichtige Selbstwertgefühl, Selbstvertrauen, Selbständigkeit, Selbstsicherheit, Selbstkontrolle. Mutige Kinder können sich und anderen helfen!
3. Säule: Wachsamkeit und Vor-Sicht schulen – Gefahren erkennen, Gefahren vermeiden
Wer über potentielle Gefahrensituationen bescheid weiß, kann sie besser meiden. Wer seine Umgebung aufmerksam wahrnimmt, kann im Ernstfall schneller und besser reagieren.
4. Säule: Das „schlechte Gefühl“ aktivieren und sensibilisieren – „Hier ist etwas faul!“
Kinder spüren noch viel natürlicher, wenn etwas nicht stimmt. In diesem Gefühl müssen wir sie bestärken: darauf horchen, darauf vertrauen und dem Gefühl entsprechend handeln – weg!
5. Säule: Kontrolle behalten – trotz Angst, Wut, Schreck und Schmerz
Sicherer Umgang mit Emotionen – Gelassenheit in Stress-Situationen! Angst lähmt, Schmerz lenkt ab, Wut macht blind. Wer Kontrolle behält, handelt überlegt, überlegen und – gewinnt!
6. Säule: Detektivische Fähigkeiten schulen – Täter- und PKW-Beschreibung, Hilfe holen
Trotz der Aufregung muss das Kind im Ernstfall in der Lage sein, Tätermerkmale und Autokennzeichen aufzunehmen und sich anzuvertrauen, um weitere Taten vermeiden zu helfen.
7. Säule: Partnerschaftlicher Umgang – Stärkung des Wir-Gefühls und der Zivilcourage
Medien, die Gewalt als Mittel der Konfliktlösung präsentieren, brauchen Gegengewichte. So werden Wege gewaltfreier Konfliktlösung und Deeskalationstechniken gelernt. Förderkämpfe u. vertrauensbildende Spiele helfen im partnerschaftlichen Umgang. Integration und Stärkung des Wir-Gefühls verhindern Gewalt und ermöglichen gegenseitiges Helfen im Notfall.
Kurzbiographie des Seminarleiters:
Ralf R. Ide, Erziehungswissenschaftler, ist 1958 in Bremen geboren, verheiratet, 4 Kinder mit seiner Frau Andrea, die als Karate-Expertin SV-Seminare für Mädchen/ Frauen leitet. R. Ide ist Studienrat mit den Fächern Englisch u. Sport. Neben Erziehungswissenschaft hat er noch Theologie und Psychologie studiert. Diese Felder gemeinsam mit 40 Jahren Kampfsporterfahrung (u.a. 3. DAN Karate) und 20 Jahren SV-Seminare für Jugendliche/Erwachsene sind die Basis für sein Projekt Ki-do, mit dessen Entwicklung er 1992 nach 2 Übergriffen auf seinen Sohn begann. Mittlerweile ist aus persönlicher Betroffenheit ein Beruf geworden. Bundesweit leitet er Ki-do Seminare für Kinder, Eltern u. Pädagogen. [Download]