Ki-do Team
Gewaltpräventions-Seminare für Schule und Kindergarten
Ralf u. Andrea Ide • Segeberger Str. 25 • 23858 Reinfeld • Tel.: 04533/2222 • Fax: 2216


Gemeinsam gegen Gewalt an Kindern: Das Projekt Ki-do
- Gewaltprävention und Selbst-Verteidigung -
Fortbildung für Lehrer/innen und Erzieher/innen

Wir wollen Kinder vor Gewalt schützen: physischer, psychischer und sexueller Gewalt. Die Täter sind gleichaltrig, ältere Kinder, Jugendliche oder Erwachsene. In allen 3 Situationen wird unsere Hilfe nötig:
  • vorbeugend (z.B. für mögliche Gewaltsituationen auf dem Schulweg)
  • in einer gegenwärtigen Gewaltsituation sowie (z.B. auf dem Schulhof)
  • nach einer Gewalthandlung.(z.B. nach der Pause)
Täglich müssen Erzieherinnen und Lehrer/innen Streithähne auseinanderziehen oder ihre Unterrichtsstunde wieder mit dem Aufarbeiten von Pausenstreits („Frau Hansen, Ole hat mich in der Pause ...!“) beginnen. Das Beleidigen, das Gespucke, das Geschubse, das Schlagen und das Treten ist auch Teil des Schulalltags. Täglich müssen sie den Kindern helfen. Nicht selten müssen auch sie selbst sich gegen Angriffe dieser Art durch Schüler verteidigen. Aber Gewalt an Pädagogen ist ein Tabu-Thema. Die Probleme sind schwierig. Wie sieht unsere Hilfe üblicherweise aus? Wir geben Ratschläge. Wie hilfreich sind diese Ratschläge? Ein paar klassische Beispiele seien genannt:
  1. Verbalattacke: „Ins eine Ohr rein, aus dem anderen Ohr wieder raus!“ Was, wenn die
    Verbalattacke im Gehirn zwischen den Ohren stecken bleibt und weh tut?
  2. Sexueller Angriff: „Einfach NEIN sagen!“ Wäre das schön, wenn sich ein Sexualstraftäter
    durch Nein-Sagen abhalten ließe!
  3. Sex. Angriff: „Einfach das Knie zwischen die Beine rammen!“ Das 7-jährige Mädchen, das
    nicht mal gegen einen Viertklässler eine Chance hat, soll den erwachsenen Täter
    ausschalten??
Das Ki-do Fortbildungs-Seminar zeigt intelligente Alternativen zum Schutz der Kinder und gibt echte Hilfen gegen die verschiedenen Formen der Gewalt – mit Langzeitwirkung! Ein Kurs für Kinder ist eine gute Basis für ihre Sicherheit. Wir Erwachsenen können diesen Effekt optimieren, wenn wir selbst über fundierte Kenntnisse auf diesem Gebiet verfügen. Die (Fort-)Bildung in Gewaltprävention muß so selbstverständlich werden wie Verkehrserziehung o. Schwimmunterricht. Die Fortbildung erfolgt in 2 Stufen:


    1. Stufe: Selbst-Verteidigung für sich selbst

Es ist gleichermaßen spannend wie hilfreich, eigene Erfahrungen bei dieser Thematik zu machen. In
Rollenspielen, verbalen und physischen Kampfsimulationen sowie bei konditions-stärkenden Übungen
sollen wir eigene Stärken, aber auch Schwächen und Ängste erkennen. Im nächsten Schritt geht es
darum, Stärken zu optimieren und Schwächen zu reduzieren. Erst aufgrund eigener Erfahrungen,
gewonnener Einsichten und gemeinsam erarbeiteter Lösungen (intelligente Techniken und Strategien)
ist sowohl eine effektive Selbst-Verteidigung als auch eine fruchtbare Vermittlung an Kinder möglich.

    2. Stufe: Selbst-Verteidigung für Kinder
Hier geht es dann um die Frage, was und wie ich es meinen Kindern vermitteln kann. Die Basis ist die
eigene intensive Auseinandersetzung mit dem Thema Selbst-Verteidigung. Aufgrund der eigenen Erfahrungen
und Einsichten können Übungen entwickelt werden. Konkrete Fragen zur eigenen Kindergruppe,
zum sozialen Umfeld, zu örtlichen Besonderheiten insbesondere unter präventiven Aspekten
werden behandelt. Darüber hinaus werden Lernziele und Übungen aus dem Ki-do vorgestellt.

Termin und Ort:
  • nach Absprache, gern im Anschluß an das Kinder-Seminar, mind. 15 TN
Zeit u. Kosten:
  • Basis-Seminar: Sa./ So. von 9–14 oder 15–20 o. 3 Abende von 19–22, € 60,-
  • Intensiv-Seminar: Sa./So. von 9–17 oder „SCHILF“ vormittags, € 98,-